Die Wurzeln der Klangschalen liegen im östlichen Kulturkreis. Welch rituelle Bedeutung die Schalen in der Himalaja- Region ursprünglich hatten, konnte nie genau geklärt werden. Die Spekulationen reichen von Opfergefäßen, über rituelle Instrumente bis hin zum Essgeschirr. Peter Hess, der 1984 die Klang-Massage-Therapie entwickelte, mutmaßt: „Eine wichtige Aufgabe kommt den Klangschalen durch die Jahrhunderte als Essgeschirr zu. Gekochte Lebensmittel und Wasser sollen in ihnen mit den Mineralstoffen jener Metalle angereichert werden, aus denen die Schalen gefertigt sind.“ Die Schwingungen, die so auf die Lebensmittel übergehen, seien sozusagen gesundheitsfördernde natürliche „Nahrungsergänzungsmittel“.
Gefertigt wird eine Klangschale von Hand, indem sie mit speziellen Werkzeugen aus einem Metallstück herausgearbeitet und immer wieder erhitzt wird. Bis zu zwölf verschiedene Metalle kann eine Schale enthalten. Eine Faustregel geht von sieben Metallen aus, die jeweils einem Planeten zugeordnet sind. Die Zusammensetzung und der Schmiedeprozess bestimmen die spätere Klangqualität.
Die Vibrationen der Klangschale schwingen im Idealfall über Fußsohlen, Beine und Oberkörper bis hin zum Kopf und treten über die Haarspitzen wieder aus.
Der Markt bietet heute Schalen unterschiedlichster Größen und Formen an. Meistens sind sie rund, goldfarben, matt oder glänzend und haben einen Durchmesser von zwischen 10 und 30 Zentimetern. Das Gewicht variiert je nach Größe und Legierung um die 200 Gramm. Das Gewicht bestimmt auch den Preis.
Da die Klangqualität der Metallschalen sehr unterschiedlich sein kann, begann Peter Hess mit Herstellungsverfahren zu experimentieren. Mitte der 90er Jahre hat er einen Weg gefunden, Schalen von einer hohen Qualität anfertigen zu lassen, die sich für Privatpersonen sowie beim Einsatz in der Therapie gleichermaßen bewährt haben:
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