EIN EXPERIMENT. Wir sind es gewohnt, vom Kopf her an ein Horoskop heranzugehen: Wir betrachten die Planetenverteilung in den Quadranten, analysieren die Aspektfiguren, zählen Elemente, Polaritäten und Qualitäten aus, interpretieren Planeten in Zeichen, Haus und Aspekten und gewinnen auf diese Weise viele interessante Einblicke in unsere Seele und Verständnis für unseren Lebensweg.
Es gibt aber auch verschiedene intuitive Methoden, um das Radixhoroskop zu erfassen: energetische Herangehensweisen wie Astrodrama und Planetenstellen, künstlerische Verfahren wie Schreiben, Musik und Tanz, Malen und Zeichnen.
Ich hatte vor einiger Zeit die Idee, mit einer kleinen Gruppe unsere eigenen Radixhoroskope als Collage zu gestalten – das Ergebnis und die entsprechende Arbeit an und mit meinem eigenen Horoskop möchte ich hier gerne vorstellen.
Wir waren Astrologinnen, aber ich kann mir durchaus vorstellen, diese Arbeit auch mit Astrologie-Laien zu machen. Man müsste dann nur Hilfestellung geben: bei der Grundgestaltung, beim Platzieren der Bilder bzw. bei deren Zuordnung zu den Planeten. Die Besprechung dürfte dann eine ebenso lebhafte Auseinandersetzung mit sich selbst ergeben wie in unserem Falle. Sie könnte sogar die Ergänzung einer Radixbesprechung sein.
Ich möchte alle diejenigen, die an Selbst- Erkenntnis interessiert sind, ermuntern, einmal solch eine Collage allein oder in einer Gruppe zu gestalten. Bilder sind die Sprache des Unbewussten, und auf diese Weise können wir unmittelbar und intuitiv mit unserer Seele in einen fruchtbaren Dialog treten.
Die Möwe Jonathan steht für meine Seele: Sie möchte die Erdenschwere hinter sich lassen und der himmlischen Heimat entgegenfliegen.
Wir hoffen, Sie finden diese Vorschau auf den Artikel aus dem Magazin VISIONEN interessant!
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