Der Mai ist der Monat, in dem sich das Göttliche in irdischer Form manifestiert, ganz handfest in der blühenden Natur, aber auch in der geistigen Dimension. Jetzt kann man hinter die Dinge sehen und den Schleier der Maya zerreißen.
Der Autor Florian Euringer, Jg. 1955, ist Astrologe mit Spezialgebiet Indische Astrologie und Herausgeber des indischen Mondkalenders für Westeuropa, Heilpraktiker, Homöopath und freier Autor („Die 27 Frauen des Mondes“, „Das vedische Horoskop“).
AM 1. MAI wird in Deutschland und in weiten Teilen Mittel- und Nord-Europas der Maibaum aufgestellt. Bei uns in Oberbayern wird ein möglichst hoher Baumstamm von allen Ästen befreit und dann mit einer blau-weißen Girlande umwickelt, die spiralförmig um den Baum gewunden wird. Dieses Farbenspiel der ineinander verschlungenen Farben Weiß und Blau veranschaulicht das Verlangen, den Himmel zu berühren, ohne den sicheren Halt der Erde zu verlieren. Damit sind wir beim „Motto“ des Monats Mai: dem Wechselspiel von Himmel und Erde.
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