Hätte ich nicht zu tiefem Frieden in mir gefunden, ich weiß nicht, wie ich die hinter mir liegende Zeit überstanden hätte. Denn im ständigen Wechsel sah es mal so aus, als würde sich meine Mutter erholen, und dann wieder so, als würde sie die nächste Nacht nicht überleben. Für den Verstand ist eine solche Ungewissheit unglaublich schwer zu ertragen, denn er möchte sich auf etwas einstellen können, eine Richtung wissen, am liebsten in die Zukunft sehen und das Leben kontrollieren können. Natürlich ist das ein hoffnungsloses Unterfangen, und doch versucht er es immer wieder und erzeugt dadurch Leid.
Heißen wir unangenehme Gefühle willkommen, stellen wir fest, dass sie überhaupt nicht schmerzen, sondern dass es in ihrem Zentrum vollkommen still ist.
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