Tiergestützte Therapie

Tiergestützte Therapie

Einsatz für Dr. Delphin und seine Kollegen

Mediziner, Psychologen und Therapeuten setzen immer häufiger auf Mitarbeiter, die Flossen, Pfoten oder Hufe haben. Untersuchungen weisen nach, dass so genannte tiergestützte Therapien körperliche und seelische Beschwerden lindern und die soziale Kontaktaufnahme erleichtern können.

1994 stürzte der kleine Timmy in ein Schwimmbecken und konnte nur noch klinisch tot geborgen werden. Die Schulmediziner machten seiner Mutter Kirsten Kuhnert keine Hoffnungen. Doch sie setzte auf eine Delphin-Therapie in Florida.

„Die Ärzte haben mir immer nur erzählt, was alles nicht passieren wird“, erinnert sich Kirsten Kuhnert. Sie suchte unzählige Spezialisten und Heilkundige auf. Ein unscheinbarer Zeitungsausschnitt führte die Kuhnerts schließlich nach Key Largo/Florida zu einem Delphin-Therapiezentrum. Die Meeressäuger schafften das, was die Ärzte für unmöglich gehalten hatten: Tim kann wieder lachen, die Nacht durchschlafen, feste Nahrung zu sich nehmen, selbst seine Verkrampfungen ließen merklich nach.

Untersuchungen belegen: Schon die Anwesenheit eines Tieres wirkt blutdrucksenkend und damit Stress reduzierend.

Keine Berührungsängste

Geleitet wird das Delphin-Zentrum von dem Verhaltensforscher und Psychologen Dr. David Nathanson, der seit zwanzig Jahren mit kranken oder behinderten Kindern arbeitet. Sein ungezwungener Umgang mit ...

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