Die Zahlen sind eine der großen Erfindungen des menschlichen Geistes und werden von uns allen meistens ganz selbstverständlich benützt. Es ist aber auch bekannt, dass Zahlen nicht nur eine Bezeichnung von Mengen, von Quantitäten sind, sondern – besonders die Grundzahlen – einen vielschichtigen Charakter haben. C.G. Jung bezeichnet die Zahlen von 1 bis 10 als Archetypen, also als überpersönliche Bilder oder Symbole, als „Urbilder der Seele“, die zum Allgemeingut der Menschheit gehören. Zahlen sind also weit mehr als ein Werkzeug der Mathematik. Zahlen haben hintergründige Bedeutungen, tragen eigenwillige Charakterzüge und wirken sehr verschieden auf uns. Wer kennt beispielsweise nicht die Verteufelung der Zahl 13! Viele Hotels haben auf die Zimmernummer 13 und ein 13. Stockwerk verzichtet. Neben der Quantität besitzen Zahlen auch eine Qualität. Das Wissen um die Zahlen geht vor allem auf den griechischen Philosophen Pythagoras zurück, für den Zahlen Symbole einer göttlichen Weltordnung und der Schlüssel zu den harmonischen Gesetzen des Kosmos waren.
Die Zahl ist das Wesen aller Dinge. (Pythagoras von Samos)
Machen wir uns mit der Bedeutung der Zahlen insbesondere in der Traum-Symbolik vertraut, können wir beispielsweise aus den drei ersten Zahlen der Zahlenreihe, also der Eins, Zwei und Drei, äußerst wichtige Informationen darüber ablesen, was sich in unserem Innern gerade abspielt bzw. welche Energien „am Werk sind“. Taucht die Zahl Zwei auf, hat sich der Träumende für Neues geöffnet, und die Zahl Drei zeigt meistens kurz drauf, wie der Träumende aktiv damit umgeht. Was dann eine Ausgangssituation darstellt, einen erwünschten, ersehnten Neuanfang, dargestellt im Traum u.a. durch die Zahl Eins. Aus diesen wenigen Informationen ist bereits abzulesen, wie aufschlussreich es ist ...
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