Fotos: Peter Strobl (Portrait) und Random House
Die Funktion der Gefühle ist die Bewegung. Wenn ich etwas nicht will, werde ich mich bewegen. Bewegung passiert immer, wenn wir Angst, Ablehnung, Zorn oder Freude empfinden. Die englische Bezeichnung für Gefühl – emotion – bedeutet nichts anderes als etwas in Bewegung (= motion) zu setzen. Der Körper kann nur reagieren, wenn die Seele etwas wahrnimmt. So schön das intellektuelle Denken auch sein mag, es bewegt uns nicht, außer es rührt an unserer Seele, wie Interesse, Neugier oder Erfolg.
Nein. Man kann seine Körpersprache schon kontrollieren. Wenn allerdings ein Gedanke das Bewusstsein blockiert oder umgekehrt stimuliert, geht der erste Impuls immer aus dem Gefühl heraus. Das Problem ist, dass unsere gesamte Erziehung, besonders in der westlichen Welt, das Gefühl in die Ecke stellt, als ob es ein unkontrollierbarer Störfaktor wäre. Das ist fatal. Denn als Kind agieren wir noch ungehemmt auf der Gefühlsebene. Dann werden wir von der Außenwelt blockiert und das führt dazu, dass wir Angst vor unseren Gefühlen haben. Wenn Sie solche Leute als Erwachsene treffen, tragen sie eine Maske aus Gleichgültigkeit und tun so, als würde sie nichts berühren. Deshalb bemühe ich mich darum, die Emotionen bei den Menschen wieder an den richtigen Platz zu bringen, sodass sie ihre ursprüngliche Funktion wieder ausführen können.
Der Sinn der Beschäftigung mit Körpersprache ist der, die Kommunikation so zu gestalten, dass sich beide Seiten damit wohl fühlen.
Wir hoffen, Sie finden diese Vorschau auf den Artikel aus dem Magazin VISIONEN interessant!
Es würde uns sehr freuen, Sie als neuen Abonnenten des Magazins begrüßen zu dürfen.