Mit Kindern leben

Achtsamkeit im Umgang mit Kindern heißt zugleich sich selbst als Erwachsene spüren und respektieren. Erfahrene Eltern und Erzieher/innen verraten, wie sie dem Stress im Familienleben einen Riegel vorschieben: Kinder „wahr-nehmen“ und fördern, angemessen auf ihre Bedürfnisse eingehen.

Die 12 Tierkreiszeichen beschreiben 12 grundsätzliche charakterbildende Faktoren. Diese Anlagen hemmen oder unterstützen die persönliche Entwicklung, je nachdem, auf welcher Reifestufe sie ausgedrückt werden. Je früher die Förderung beginnt – möglichst schon im Kindes-Alter –, desto harmonischer gestaltet sich das individuelle und gemeinschaftliche Leben.
Die 12 Tierkreiszeichen beschreiben 12 grundsätzliche charakterbildende Faktoren. Je nachdem, auf welcher Reifestufe diese Anlagen im Leben ausgedrückt werden, unterstützen oder hemmen sie die persönliche Entwicklung. Je früher die Förderung beginnt – möglichst schon im Kindes-Alter –, desto harmonischer gestaltet sich das individuelle und gemeinschaftliche Leben.
„In jedem Kind wird Christus neu geboren“ (Maria Montessori). Das Fest des göttlichen Christus-Kindes lädt uns ein, uns wieder auf die „Buddha-Natur“ – das ursprünglich Gute und Göttliche – in unseren Kindern und uns selbst (!) zu besinnen und dieses Grundgefühl auch im rauen Alltag im Herzen zu bewahren...
Wenn Kinder scheinbar unkontrollierbare Wutanfälle bekommen, strapazieren sie nicht nur die Geduld der Eltern, sondern machen ihnen auch Sorgen. Selbstsichere, konsequente Eltern, die jetzt die Nerven behalten und angemessene Grenzen setzen, helfen ihren Kindern, sich zu ausgeglichenen Menschen zu entwickeln.
von  Eia Asen
„Computerspiele produzieren eine gewaltanfällige Generation von Kindern“ – und zwar nicht nur wegen ihrer „ansteckenden“ Inhalte, sondern allein schon wegen ihrer technisch bedingten Wirkung auf das kindliche Gehirn: Sie stören genau die Entwicklung der Gehirnregion, die für die Verhaltenskontrolle wichtig ist.
Kinder sind kleine Abenteurer: auf ihren Entdeckungsreisen erkunden und begreifen sie ihre Umgebung mit allen Sinnen. Alles Außergewöhnliche, das Spaß macht, reizt sie zum Ausprobieren, zum Nach- und Mitmachen. Diese natürliche Entdeckungslust können Eltern nutzen, wenn es darum geht, ihren Sprösslingen gesundes Essen schmackhaft zu machen.
Spielen ist der Schlüssel zu einer heil(ig)en Welt, wo die Ich-Grenzen schwinden und ein Gefühl intensiver Zugehörigkeit entsteht. Meist haben wir vor lauter „erwachsenen“ Alltagspflichten den Zugang dazu verloren – und damit oft auch zu unseren Kindern. Der weltweit anerkannte Spielforscher O. Fred Donaldson lädt (nicht nur) Eltern dazu ein, den Weg des Spielens neu zu entdecken.
„Als ich meine ‚Entspannenden Geschichten’ schrieb, war mir, als würde ich selbst in das Märchenland reisen, das ich Kindern vermitteln möchte. Solche Gefühle kommen nur aus einem Zustand tiefer Stille. Von dem Moment an wusste ich, was ich tun wollte: Kindern zeigen, wie sie auf einfache und fröhliche Weise Körper und Geist entspannen können.“
„Spiegeln ist eine alte TheaterÜbung, die wir uns in Familie, Beruf und Partnerschaft zunutze machen können. Wenn wir mit anderen im Einklang sind, gewinnt alles, was wir gemeinsam tun, eine neue Qualität. Wir lernen, einander zu spüren und gefühlvoll miteinander umzugehen, statt nur vom Kopf her zu handeln. Wir können unsere Vorstellung der Getrenntheit etwas aufweichen und das Gefühl der Verbundenheit stärken.“
von  Nina Wise
Kinder zu haben ist eine der schönsten Lebenserfahrungen. Sogar in ihren Unarten stecken in Wirklichkeit positive Botschaften. Eine sturmerprobte Mutter, Coach der Spiegelgesetz-Methode®, berichtet aus persönlicher Erfahrung, wie man sie entschlüsseln und zur eigenen Entwicklung nutzen kann.
„Wie kann ich die Kinder ins Bett bringen, ohne jeden Abend Stress zu haben?“ fragen sich viele Eltern. „Der alltägliche Stress beim Zu-Bett-Gehen rührt größtenteils daher, dass wir an uralten Ammenmärchen darüber festhalten“, meint die internationale Elternberaterin Naomi Aldort und plädiert für einen kindgemäßen, natürlichen „Zen-Weg in der Kunst des Zu-Bett-Gehens“.
„Das Familienleben lässt sich als meditativer Weg sehen, der es den Eltern ermöglicht, innere Weisheit, Liebe und Mitgefühl zu entwickeln, und den Kindern, zu ausgeglichenen Menschen heranzuwachsen.“ – Ein Interview mit Myla und Jon Kabat-Zinn.
Für seine Kinder will man nur das Beste erreichen. Sich für sie etwas zu wünschen, ist ein sehr kraftvolles Instrument. Richtig angewandt, schenkt es ihnen die Motivation und das Selbstvertrauen, ungeahnte Erfolge zu erreichen.
Mutter und Vater sind die Ursache unseres Lebens, und genau besehen auch „Mutter“ Natur. Es ist gut für alle Seiten, sie beide als unsere „Eltern“ zu ehren. Doch was bedeutet das konkret? – Der christliche Sozialethiker Bernhard G. Suttner schält aus scheinbar überholten Regeln verblüffend aktuelle Lebens-Leitlinien heraus.
„Innere Bilder sind für ein Kind eine lebendige Realität – Ausdruck seiner Energie und Spiegel seiner Innenwelt. Indem Sie die Vorstellungskraft Ihres Kindes ernst nehmen, stärken Sie sein Vertrauen in seine ureigenen Ressourcen und unterstützen es in seinem Wachsen, Lernen und Sein.“
„Wir brauchen Kindern kein Selbstvertrauen beizubringen. Das haben sie bereits. Wir brauchen es ihnen nur zu lassen. Sagen Sie Ihren Kindern, was sie wissen müssen, und vertrauen Sie darauf, dass sie es richtig machen werden. Seien Sie ein eindeuti ges Vorbild, dann gibt es keine Konflikte.“
„Unsere Kinder werden in einem Maße verwirrenden Bildern und negativen Ideen ausgesetzt, dem ihr zarter Entwicklungsstand nicht gewachsen ist. Ihre kindliche Unschuld bleibt dabei auf der Strecke.“ Guter Lesestoff erhält ihnen den Zugang zu den stärkenden und heilenden Kräften ihrer Innenwelt.
Unsere aktuelle innere Verfassung hat wesentlichen Einfluss darauf, wie wir unsere Kinder wahrnehmen und mit ihnen umgehen (vgl. Juli-Heft ). Ein anderer Aspekt ist dabei ebenso zentral – wie gut wir uns mit uns selbst verstehen. Positive Kontakte zu uns selbst verbessern auch das Familienklima.
Achtsam mit Kindern zu kommunizieren ist mehr, als „richtig“ mit ihnen zu reden – es bedeutet, wirklich bei ihnen zu sein. Dazu müssen wir erst einmal bei uns selber sein und wissen, wie es uns gerade geht. Warum das so wichtig ist und wie man das auch mitten im Alltagstrubel schafft, erklärt der Pädagoge Lienhard Valentin .
Harmonie bedeutet „Einklang" und entsteht dort, wo Menschen gut aufeinander eingestimmt sind. Gemeinsames Meditieren ist eine besonders wirksame Möglichkeit, dies zu erreichen. Die folgenden Anregungen lassen sich nicht nur mit Freunden praktizieren, sondern gerade auch in der Familie
von  Nina Wise
Die Brutalität unter Jugendlichen in den Industrieländern nimmt weltweit dramatisch zu. Der kanadische Psychologe Gordon Neufeld, einer der bekanntesten Bindungsforscher weltweit, bietet in seinem Buch „Unsere Kinder brauchen uns!“ eine spannende Erklärung für diese Entwicklung und zeigt unspektakuläre, aber wirksame Lösungen auf.
Moderne Väter geben sich nicht mehr mit der Rolle des Ernährers der Familie zufrieden, sie wollen sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder beteiligen. Gleichzeitig müssen sie den Anforderungen einer immer hektischer werdenden Berufswelt gerecht werden. – Wie ist dieser Spagat zu schaffen? Fragen an den bekannten Familienforscher Prof. Wassilios E. Fthenakis.
Eltern meinen oft, sie müssten ihr Kind dazu erziehen, sich im Dschungel des Lebens durchzu­boxen. Die besten Fähigkeiten, um im Dschungel zu überleben, sind Intelligenz, Einfallsreichtum und innere Stabilität. Kinder entwickeln sie durch Spielen. Und wer sich seine spielerische Ader bewahrt, erlebt auch die Eltern­rolle als beglückendes „Kinderspiel“.
Sprachlicher Austausch, modern ausgedrückt: verbale Kommunikation, ist entscheidend für die gute Entwicklung menschlicher sozialer Fähigkeiten. Er muss allerdings bereits in der frühen Kindheit beginnen und erlernt werden. Bewusst miteinander verbrachte Zeit ist eine gute Möglichkeit dazu.
Die Großeltern-Rolle ist eine große Herausforderung geworden. Oftmals kollidieren die Erwartungen von Groß- und Kindereltern. Was gilt es zu lernen, damit alle Beteiligten zufrieden sind?
Kreatives Tun ist der natürliche Selbstausdruck unserer Kinder. Dabei spüren sie etwas von ihrem wahren Wesen und entwickeln ein natürliches, gesundes Selbstwertgefühl. Wenn wir aus unserem eigenen Selbst heraus auf sie antworten, werden Kinderzimmer und Küche zu Orten lebendiger Begegnung.
Beim Thema Werte-Erziehung denken wir meist nur daran, was wir unseren Kindern mitgeben können, nicht aber daran, was sie dazu bereits von sich aus mitbringen.„Werte wie Mitgefühl und Gerechtigkeit müssen Kinder nicht lernen, aber sie können sie verlernen, wenn sie in ihrem Empfinden nicht unterstützt werden. Das Wertempfinden der Kinder braucht Bekräftigung, dann bewahrt es seine Kraft.
Gefühle bestimmen unser Leben. Wir sind ihnen aber nicht ausgeliefert, sondern können sie bewusst gestalten. Ein gutes Familienklima hängt wesentlich davon ab, wie klug wir im Alltag mit ihnen umgehen – mit unseren eigenen und denen unserer Lieben. Gefühle bestimmen unser Leben. Sie können es bunt und schön, anstrengend und beängstigend und dann wieder intensiv und freudvoll machen. Erst durch Gefühle wird unser Dasein wirklich lebendig. Auch wenn wir oft den Eindruck haben – wir sind unseren Gefühlen dabei nicht hilflos ausgeliefert. Wir können sie bewusst beeinflussen und gestalten. Alles, was wir tun und denken, wirkt sich auf unsere Gefühlslage aus. Aktivitäten, die wir in Angriff nehmen, Entscheidungen, die wir treffen, und die Art und Weise, wie wir uns, unsere Gefühle und unser Leben betrachten, alles wirkt zurück auf unsere Emotionen. „Erfahrung mit Gefühlen“ heißt, bewusst und klug mit alltäglichen oder besonderen emotionalen Situationen umzugehen.
Gute Eltern wollen ihren Kindern alles bieten, was sie zu ihrer kreativen Entwicklung brauchen: „Yoga für Kids“, Musikunterricht, Ausdrucksmalen, Theatergruppe... Dabei stülpen sie ihnen oft ihre eigenen Vorstellungen über. In der Regel bringt es mehr, Kinder im ganz normalen Alltag in ihrer natürlichen Entdeckungs- und Experimentierfreude zu unterstützen und anteilnehmend zu begleiten.
Die Pubertät ist wie eine zweite Rituale als Flügel fürs Erwachsenwerden Geburt. Im Gehirn findet dabei ein tief greifender Umbau statt. Um mit den damit verbundenen Umbrüchen fertig zu werden, greifen Jugendliche instinktiv auf rituelles Verhalten zurück: die richtige Jeansmarke wird zur magischen Formel und das Handy zum Zauberstab. Bewusst praktizierte Übergangsriten können diese natürliche Neigung nutzen und der Entwicklung Klarheit und Richtung geben. Der Fachbuchautor Peer Wüschner hat ein zeitgemäßes Pubertäts- Ritual entwickelt, das Jugendliche auf dem Weg zur eigenen Mitte tatkräftig unterstützt
Wenn unser echtes inneres Selbst hinter einem unbewussten Wall unverarbeiteter Emotionen und psychischer Verteidigungsmaßnahmen verborgen ist, fühlen sich unsere Kinder allein gelassen. Indem wir unser eigenes Innenleben kennen lernen, öffnen wir uns auch für sie. So entsteht ein Klima gegenseitiger Verbundenheit: Sie fühlen sich von uns ‚gefühlt’ und wissen sich dadurch gestärkt und geborgen.
In jeder Familie gibt es Reibungspunkte, die immer wiederkehren, weil man ihnen mit den immer gleichen unzulänglichen Strategien begegnet. Dabei genügt es oft, sich ihnen einmal aus einem anderen Blickwinkel zu nähern, um ganz neue Lösungswege wahrzunehmen: mit der Logik des Herzens, den „Fühlern“ der Seele, der Kraft der Fantasie oder heilsamen Körperübungen. Die folgenden drei Kurzbeiträge geben praktische Anregungen dazu.
„Aus Sorge um die Zukunft unserer Kinder fordern wir immer mehr akademischen Unterricht für sie und verplanen ihre Nachmittage, so dass sie nur wenig Zeit für künstlerische Tätigkeiten, Phantasiespiele oder die freie Erforschung der Natur haben. Der kindzentrierte Ansatz passt die Kinder nicht unseren eigenen Erwartungen an, sondern gibt ihnen Gelegenheit, von sich aus spielerisch ihre alterstypischen Stärken und Fähigkeiten zu entwickeln.“ – William Crain, Kinderpsychologe und Psychologieprofessor aus New York, über sein neues Buch „Lernen für die Welt von morgen“.
100 Jahre Relativitätstheorie – eine Jubiläumsfeier 2005. 1905 wurde Albert Einstein, Prüfer beim Berner Patentamt, zum Revolutionär der Physik. Er stellte seine berühmte Gleichung E=mc² auf, nach der Masse in Energie umgewandelt werden kann. Verblüffend und vor allem gewinnträchtig: Ein Kilo Wasser oder Stein würde ausreichen, um einen Ozeandampfer 75 Jahre lang nonstop mit voller Kraft fahren zu lassen. Im selben „Wunderjahr“ 1905 entwickelte Einstein ein radikal neues K...
„Das Kind braucht das Konkrete, um sich zur höheren Ordnung der Seele zu erheben“, wusste schon Maria Montessori. Was am schwierigsten ist, lernt man am leichtesten mit Symbolen statt Worten; und einfache Gegenstände – ein Laib Brot, ein Gummiband, eine Lampe – können oft schwer fassbare Wahrheiten verständlich machen. In den folgenden Lektionen dient das Konkrete dazu, das Abstrakte zu verdeutlichen. Sie sind als Hilfen für viel beschäftigte Eltern gedacht, aber auch viele Lehrer und geistige Berater werden sie hilfreich finden.
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