„Das erste Wirkende ist das Sein des Erziehers, das zweite was er tut, das dritte was er redet.“ Dieses Zitat von Romano Guardini beschreibt eine Tatsache, deren Tragweite uns im täglichen Leben nur selten bewusst ist.
Die Praxis der Achtsamkeit hilft, mit sich, seinem Kind und der Situation in Kontakt zu sein und angemessen auf die Bedürfnisse des Augenblicks zu antworten.
Wir kommunizieren in jeder Begegnung mit unseren Kindern, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, und die Art, wie und was wir kommunizieren, hat nicht nur Auswirkung auf unsere Beziehung zu ihnen, sondern prägt maßgeblich ihr Selbstbild und ihr Selbstgefühl. Auf sehr schöne Weise beschreibt dies das folgende Gedicht von Polly Elam:
„Wie erkenne ich, wer ich bin? Ich erfahre von dir, wer ich bin. / In deinen Augen sehe ich mich widergespiegelt. / Aus deiner Stimme höre ich, wie du mich siehst. / Du bist der Spiegel, in den ich blicke und der das Bild meiner selbst formt. / Ich spüre, wie du mich hältst, / und durch deine Berührungen / fühle ich meine Gestalt, meine Form. / Und wenn mir gefällt, was ich sehe / in deinen Augen / in deiner Stimme / in deiner Berührung, / antwortet mein Herz und öffnet sich. / Und während es sich immer weiter öffnet, wächst es und ...
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