ARCHÄOLOGIE: Schatzsuche in der Wüste Gobi

September 2009

Im August hat ein österreichisch-mongolisches Team in der Wüste Gobi zwei Kisten voller buddhistischer Kunstschätze ausgegraben, die während der Buddhistenverfolgung in den 1930er Jahren vor der kommunistische Armee versteckt wurden. Es handelt sich um Statuen, Gemälde, Manuskripte, Ritualgegenstände und Opernkostüme des berühmten Meisters Danzan Ravjaa (1803-1856). Michael Eisenriegler, Leiter des Teams und Mitbegründer von Red Buddha, erklärte gegenüber BBC World Service: „Dieser Fund ist von unermesslichem Wert für die mongolische Kultur, da der Buddhismus während der kommunistischen Ära in der Mongolei nahezu ausgelöscht wurde.“ Die Funde werden ausgestellt im Danzan Ravjaa Museum von Sainshand, 400 km südlich von Ulan Bator. 13 weitere Schatzkisten (von insgesamt 64) sind noch im Wüstensand versteckt. Info: www.gobi-treasure.com

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