Am 5. Dezember 2011 werden die so genannten „Alternativen Nobelpreise“ (offiziell: Right Livelihood Awards) im schwedischen Reichstag verliehen. 2011 geht der nichtdotierte Ehrenpreis erstmals nach China: an Huang Ming für „seinen herausragenden Erfolg in der Entwicklung und Massenverbreitung von Spitzentechnologien für die Nutzbarmachung von Solarenergie, und weil er zeigt, wie dynamische Schwellenländer dazu beitragen können, die globale Krise des menschengemachten Klimawandels zu überwinden“. Ferner ehrt die Jury mit einem Preisgeld von jeweils 50.000 Euro die Menschenrechtlerin Jacqueline Moudeina aus dem Tschad, die internationale Landwirtschaftsorganisation GRAIN und die Hebamme Ina May Gaskin (USA), weil sie „Geburtsmethoden lehrt und verbreitet, die Frauen in den Mittelpunkt stellen und die körperliche wie geistige Gesundheit von Mutter und Kind fördern“.
Quelle / Info: http://www.rightlivelihood.org