Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat den Präsidenten des Deutschen Fußballbundes Theo Zwanziger am 4. November mit dem Leo-Baeck-Preis ausgezeichnet. Damit würdigt er Zwanzigers langjährigen Einsatz gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung im Fußball. Die Präsidentin des Zentralrats Charlotte Knobloch hob Zwanzigers Engagement gegen Rechtsextremismus hervor. Der Leo-Baeck-Preis, der an den deutschen Religionsgelehrten und Rabbiner Leo Baeck (1873-1956) erinnert, wird seit 1956 in unregelmäßigen Abständen an Menschen verliehen, die sich in besonderer Weise für die jüdische Gemeinschaft engagiert haben. Unter Zwanzigers Vorsitz hatte der DFB u.a. den Julius-Hirsch-Preis 2005 gestiftet, der an den in Auschwitz ermordeten Nationalspieler Julius Hirsch erinnert.