BIOLOGIE: Wie Tiere der Kälte trotzen – ein Quiz

Juni 2008

Statt der üblichen Infos hier einmal ein kleiner Quiz, angeregt von der Zeitschrift GEO zu der Frage, wie sich Tiere vor der Kälte schützen. Hier 2 von 10 Fragen. Wieso friert der Eisbär auch bei minus 30 Grad Celsius nicht? A. Er ist dauernd in Bewegung und hält so den Kreislauf in Schwung. B. Seine schwarze Haut absorbiert das Sonnenlicht. C. Wenn es zu kalt wird, gräbt er sich in Schnee ein. Was meinen Sie? Richtig ist: Seine schwarze Haut absorbiert das Sonnenlicht. Wer das Fell des Eisbären sieht, kommt nicht auf die Idee, dass sich darunter pechschwarze Haut befindet. Scheint die Sonne, leiten die farblosen, durchsichtigen das Licht wie Glasfasern auf die schwarze Haut. Die Strahlung wird absorbiert, erwärmt das Fettpolster und wird vom dichten Unterfell gespeichert.

Nächste Frage: Warum frieren Pinguine nicht mit den Füßen auf dem Eis fest? Ihre Füße sind speziell beschichtet. Sie treten mit ihren Füßen alle paar Sekunden auf der Stelle. Ihre Füße sind so eiskalt wie die Temperatur ringsum. Richtig ist: Ihre Füße sind so eiskalt wie die Temperatur ringsum. Biologen haben herausgefunden, dass Pinguine lebende Thermoskannen sind. In der Leibesmitte befinden sich die Organe, isoliert und gewärmt von Fett und Federn. Aber was ist mit den Füßen? Nun, das Blut, welches durch das Pinguinherz in die Füße pumpt, wird in den Beinen abgekühlt. Die Füße haben also immer Umgebungstemperatur, und dem Körper geht dennoch keine Wärme verloren. So wird das Eis nicht angeschmolzen und gefriert auch nicht wieder. Erst wenn das Blut eiskalt wieder in Richtung Herz fließt, wird es über viele Äderchen verteilt aufgeheizt und kommt im Herzen körperwarm an. Das ist auch der Grund, weshalb hierzulande die Enten auf gefrorenen Seen nicht selbst festfrieren.

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