BUDDHISMUS: Mehr Buddhismus in britischen Gefängnissen

September 2009

Unter Insassen britischer Justizvollzugsanstalten findet der Buddhismus rasch wachsenden Zuspruch, meldet die Daily Telegraph. Einer Statistik des britischen Justizministeriums zufolge sei die Zahl von Häftlingen, die sich im Gefängnis für den Buddhismus entscheiden, innerhalb von 11 Jahren (1997-2008) auf mehr als das Sechsfache gestiegen; im Vergleich dazu habe sich die Zahl der Konvertiten zum Islam in der Haft etwas mehr als verdoppelt. Die Gründe liegen nur zum Teil im Engagement und gut ausgebauten Netzwerk buddhistischer Betreuer für Häftlinge. Laut Lord Avebury, dem Schirmherrn des Buddhistischen Gefängnisseelsorge- Dienstes in Großbritannien, helfe der Buddhismus mit seiner Betonung auf Meditation den Häftlingen, mit ihrer Situation hinter Gittern klarzukommen, da er die Menschen von ihren materiellen Ambitionen und egoistischen Gedanken löst. Nach der Haftstrafe könne die zentrale buddhistische Richtlinie der Gewaltfreiheit, niemandem Leid zuzufügen, zudem den Entlassenen vor Rückfälligkeit schützen.

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