GESUNDHEIT: Bio-Schulessen für Kinder günstiger als vermutet

Nach vier Jahren Praxis hat das Münchner Pilotprojekt „Bio für Kinder“ gezeigt, dass Schulmahlzeiten in Bio-Qualität weniger kosten als gemeinhin angenommen. Pro Kind und Hauptmahlzeit sei die Bio-Verpflegung durchschnittlich 24 Cent teurer als ein Essen mit konventionellen Lebensmitteln, erklärte Stefanie Weigel, die im Mai die Zwischenbilanz des Projekts vorstellte. Ihre Spartipps: Saisonale Lebensmittel aus der Region verwenden, weniger Fleischgerichte anbieten und Speisepläne länger im Voraus kalkulieren. Mit einem Aktionshandbuch wollen die Stadt München und das Tollwood Festival als Träger des Projektes auch anderen Städten helfen, das Essen in Kindertagesstätten und Schulen auf Bio umzustellen. Es gebe zahlreiche Anfragen, u.a. aus Berlin, Nürnberg, Heidelberg und Münster. 16 Kindertagesstätten und Schulen haben das Projekt bereits abgeschlossen, zwölf weitere nehmen noch daran teil.

eZ Publish™ copyright © 1999-2012 eZ Systems AS