Hungerstreik für Krebspatienten

Mai 2006
Singen, 3. Mai 2006. Seit 38 Tagen befindet sich Günther Heiss, Leiter der Dr. Ingeborg Gebert-Heiss-Stiftung, im unbefristeten Hungerstreik, um auf die prekäre Situation der Stiftung aufmerksam zu machen. Heiß: “Es geht nicht darum, Schuld zuzuweisen, sondern Themen zu benennen und Veränderungen herbeizuführen, das ist mein zentrales Anliegen!” Zu den wichtigsten Aufgaben zählen individuelle Hilfeleistungen und Aufklärungsarbeit für chronisch kranke Menschen, insbesondere Krebspatienten. Die Stiftung fördert ganzheitliche Heilverfahren, die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Schulmedizin, alternativer Medizin, komplementärer Medizin und Psychotherapie zum Wohle der Menschen. Sie bündelt das Wissen aller Bereiche, vernetzt Vertreter dieses Denkansatzes und fordert die Umkehr der rein rationalen Medizin zur menschengerechten ganzheitlichen Medizin. Die Stiftung beabsichtigt, ein „Europäisches Gesundheitsparlament“ mit anderen Institutionen zu gründen. Weitere aktuelle Projekte sind die Erforschung der Wirkung von geistigem Heilen und die Organisation eines Kongresses bzw. Symposiums zum Thema Tibetische Medizin.

Tägliche kostenlose Krebshilfe und Informationen, telefonisch und persönlich, zwischen 14.00 Uhr – 20.00 Uhr, Tel. 0 77 31 - 47 46 5

Buchtipp: Krebs – was nun? 1118 Seiten, Euro 35,- (über die Stiftung erhältlich)
Weitere Informationen: http://www.krebs-besiegt.de und http://www.dr-ingeborg-gebert-heiss-stiftung.de
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