INTERRELIGIÖS: Dritt es interreligiöses Friedensgebetstreffen in Assisi

September 2011

Papst Benedikt XVI hat zum 27. Oktober, exakt 25 Jahre nach dem ersten Friedenstreffen 1986 in Assisi unter seinem Vorgänger, Papst Johannes Paul II, die Führer anderer christlicher Kirchen und anderer großer Religionen zu einem Tag der Reflexion, des Dialogs und des Gebets für den Frieden in die mittelitalienische Franziskus-Stadt eingeladen. So werden u.a. erstmalig drei hochrangige buddhistische Mönche aus Thailand am interreligiösen Gebetstreffen teilnehmen. „Assisi 2011“ folgt weitgehend dem ursprünglichen Konzept, allerdings modifiziert der Papst, was 1986 und beim Nachfolgetreffen 2002 zu Missverständnissen Anlass gab: Es gibt diesmal kein gemeinsames Gebet, keine religiösen oder parareligiösen Gesten und keine gemeinsame Friedenspfeife, stattdessen beten und meditieren die Teilnehmer schweigend. Traditionalistische Kritiker sehen in Assisi 3 eine Tendenz zur Religionsvermischung (Synkretismus) und Relativierung des katholischen Glaubens.

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