MENSCHENRECHTE: Einschränkungen der Religionsfreiheit nehmen zu

August 2011

Einer aktuellen Studie von Pew Research zufolge lebt ein Drittel der Weltbevölkerung in Staaten, in denen es immer schwieriger wird, den Glauben frei auszuüben. Über einen Zeitraum von drei Jahren (2006-2009) wurden sowohl die staatlichen Einschränkungen (Regierung, Gesetzgebung), als auch die Einschränkungen durch einzelne Mitglieder oder Gruppierungen der Gesellschaft untersucht. Ein deutlicher Anstieg in mindestens einer der beiden Kategorien konnte zwar nur in 23 Ländern (von insgesamt 198) bemerkt werden, da diese aber teilweise zu den größten der Welt gehören, sei ein Drittel der Weltbevölkerung betroffen, so die Studie. Länder mit sehr hohen Einschränkungen durch die Regierung sind laut Pew Ägypten, Iran, Saudi-Arabien, Usbekistan, China, die Malediven, Malaysia, Burma, Eritrea und Indonesien. Bei der gesellschaftlichen Religionsfeindlichkeit stehen Irak, Indien, Pakistan, Afghanistan, Somalia, Indonesien, Nigeria, Bangladesch, Israel und Ägypten an der Spitze. Am meisten diskriminiert werden Christentum und Islam.

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