ÖKOLOGIE: Indische Pilgerorte kochen mit erneuerbarer Energie

Februar 2010

Die indische Regierung fördert landesweit den Einsatz von Sonnen- und anderen erneuerbaren Energien. Das Ministerium für Neue und Erneuerbare Energie initiierte Ende 2009 ein Programm zur Vorführung und Verbreitung verschiedener Systeme und Einrichtungen mit Erneuerbaren Energien an „Stätten von nationaler und internationaler Bedeutung“, wie z.B. der Vaishnodevi Schrein, der Tirupathi-Tempel, in Ajmer Sharif, der Sai Baba Tempel von Shirdi. Mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums wurde bereits in Tirupathi (Andhra Pradesh) eine mit Sonnenkraft betriebene Großküche für die Versorgung von 15.000 Personen pro Tag in Betrieb genommen, eine zweite für 20.000 Personen täglich im Shri Sai Baba Sansthan.– Derzeit findet in Allahabad/Prayag, am Zusammenfluss von Ganges, Yamuna und Saraswati, das 45 Tage dauernde Magh Mela mit 20 Millionen Pilgern statt. Jedes Jahr stellen die Massen von Gläubigen, die an besonderen Tagen zwischen dem 31. Dezember und dem 12. Februar das rituelle Bad im Fluss nehmen wollen, die örtlichen Behörden vor gewaltige Herausforderungen hinsichtlich Sicherheit und Hygiene, sowie der Versorgung mit Strom, Essen und Trinkwasser.

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