ÖKOLOGIE: Weltreligionen für das Weltklima

Dezember 2009

„Ohne die volle Unterstützung und Kooperation der religiösen Führer wird es schwerlich verbindliche Vereinbarungen in Kopenhagen geben“, so UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon. Nicht nur Politiker, Umweltorganisationen und neuerdings Konzerne (Kopenhagen-Kommuniqué vom 23. September) drängen auf konkrete, verbindliche und faire Beschlüsse der UN-Weltklimakonferenz (7-18. Dezember) zur Eindämmung der Erderwärmung. Auch spirituelle und religiöse Organisationen (z.B. der Muslimische 7-Jahres-Aktionsplan von MACCA; ÖkoSikhs, Weltkirchenrat) machen ihre Anhänger mobil, um den Druck auf die Politiker in ihren jeweiligen Ländern zu erhöhen. Am 2.-4. November starteten S.H. Prinz Philip und Ban Ki-Moon in Windsor eine koordinierte Umweltkampagne der elf größten Religionsgemeinschaften. Der UN-Generalsekretär forderte die Gläubigen auf, sich für mehr Klimaschutz einzusetzen, um so das Leben auf der Erde lebenswert zu erhalten. Schon 1995 hatte Prinz Philip mit Vertretern des Christentums, Judentums, Hinduismus, Buddhismus, Islam, Shintoismus, der Baha’i und der Sikhs die Allianz der Religionen für Naturschutz (ARC) gegründet; die neue Initiative baut auf dieser Allianz auf. Info: www.arcworld.org

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