SPIRITUALITÄT: 800 Jahre Mechthild von Magdeburg

Juli 2007

Mechthild von Magdeburg (1207-1282) gilt neben Hildegard von Bingen als bedeutendste deutsche Mystikerin des Mittelalters. Sie verfasste ihre Eingebungen in ihrem Hauptwerk „Das fließende Licht der Gottheit“, und dies erstmals nicht in Lateinisch, sondern in Niederdeutsch, der Sprache des Volkes und der Armen. Sie bekannte sich zum Armuts ideal, lebte 40 Jahre als Begine in Magdeburg, dann bis zu ihrem Tod im Kloster Helfta, wo sie von zwei jüngeren, ebenfalls bekannten Mystikerinnen unterstützt wurde. Das Bistum Magdeburg hat zum Gedenken an die mutige und kreative Tochter der Stadt ein Mechthild-Jahr organisiert. Einige Lesungen und Stadtführungen fanden bereits seit Juni statt, doch viele interessante Veranstaltungen sind bis zum September 2008 geplant. „Vor Liebe brennen in allen Werken“ ist der Titel einer Mystiktagung im Kloster Helfta (vom 5.-8. September). Vom 7.-9. September gibt es einen Mittelaltermarkt und 4 Infobühnen in der Magedeburger Innenstadt sowie ein Lichtspektakel auf der Elbe zum Thema „Das fließende Licht…“ In der September-Ausgabe bringt VISIONEN einen Artikel über Mechthild von Magdeburg.

eZ Publish™ copyright © 1999-2008 eZ Systems AS