Die Schweizerin, die bereits Engelkarten und Meditationskarten kreierte und mit einem Spritzer Humor würzte, macht das Deck nicht lächerlich, sondern befreit es vielmehr vom Staub der Tradition und rückt es in ein modernes Licht. Farbenfroh und hell kommen die Karten daher. Da wird der Weg im wahrsten Sinne zum Wegweiser, und der treue Hund wird von einer überkandidelten Pudeldame abgelöst. Der Bär wird bei Judith Bärtschi zur liebevollen Eisbärin, die mit ihren Jungen spielt, und die Schlange zum weltumspannenden Symbol.
Johannes Fiebig (Verleger und selbst Experte in Sachen Tarot) hat angefragt, ob ich die Lenormand-Karten neu zeichnen würde. Zuerst hatte ich Bedenken, da ich die Karten bis dahin ein bisschen moralisch ...
Das Interview führte Claudia Hötzendorfer
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