Mit VISIONEN sprach Andrea Schacht über die Rolle von Glaube und Spiritualität in ihren Romanen, dem Dombau und warum die katholische Kirche eine Lesung verhinderte.
Ich hatte bei der Recherche für meine Mittelalterromane über die Begine Almut erstmals von den Dombauplänen gehört. Ich fand sie grandios und begann mich intensiver damit zu beschäftigen. Dabei bin ich auf die kuriose Geschichte gestoßen, dass sie verschwunden waren und danach auf abenteuerlichste Art und Weise wieder aufgetaucht sind. Das wollte ich gern in einem Buch verarbeiten.
So um 1248 begann der Bau. Damals stand nur der Chor im heute hinteren Teil des Doms. Das Längs- und die Querschiffe fehlten ebenso wie die beiden charakteristischen Türme. Es gab aber schon den kleineren Nordturm, auf dem der Holzkran stand. Bevor er wirklich fertig gestellt wurde, sah er absolut hässlich aus.
Ja. Ich arbeite sehr diszipliniert. Ich baue die Geschichte Kapitel für Kapitel auf. Wenn ich anfange zu schreiben, halte ich mich an meinen Plan. Ich habe von jeder wesentlichen Person Biografien. Diese Lebensläufe enthalten ihre Angewohnheiten, was sie mögen und was nicht.
Ich habe gelesen, gelesen und gelesen. Ich habe mit der Dombauverwaltung gesprochen, Museen besucht und natürlich Führungen durch den Dom mitgemacht. Eine wichtige Informationsquelle ist für mich das Zeughausmuseum. Dort kann man sehr viele Alltagsgegenstände aus dieser Zeit sehen. Wenn es um die Kriegsführung und die Schlachten geht, habe ich ...
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