Was hat Eros mit Gebet zu tun? Alles, meinen die großen Liebesmystiker Dschalaleddin Rumi und Mechthild von Magdeburg, deren beider Geburtstag sich 2007 zum 800. Mal jährt. (Wir berichteten im Januar und September .) Die hingebungsvolle Liebesleidenschaft für Gott ist der „Treibstoff“ für die spirituelle Reise, weiß auch der Philosoph Christoph Quarch. In seinem neuen Buch „Die Erotik des Betens “ holt er mit Rumi und Mechthild den in der christlichen Lehre tabuisierten Eros aus der Ecke des Schmuddeligen, Sündhaften und rehabilitiert ihn als Mittler in der Beziehung zwischen Seele und Gott.
Geblendet von den Fähigkeiten eines Magiers, erhält ein Tao- Schüler von seinem Meister eine denkwürdige Lektion: Höhere Kräfte sind nichts ohne die eine höchste Kraft, und nur wer darin fest gegründet ist „wie ein Berg“, kann Wahrheit und Illusion sicher trennen.
Was passiert mit uns nach dem Tod? Eine für viele beängstigende Frage. Noch wichtiger aber ist die Frage nach dem Sinn und Ziel unseres Lebens – hier in der irdisch-materiellen Welt und hernach in der geistigen Welt. Ulrike Hobbs-Scharner hat dank ihrer Fähigkeit, zwischen den Welten zu pendeln, die nicht-materiellen Dimensionen erkundet und hilft anderen Menschen bei der Bewusstseinsentwicklung. Sie ist die „Begleiterin“, die im Text die Gespräche mit den Verstorbenen führt.
Lieben heißt, sein Herz verschenken. In der Bibel steht, wir sollten Gott von ganzem Herzen lieben. Solange unser Herz in vielerlei Bestrebungen zersplittert ist, können wir es nicht verschenken, da es dann nicht einmal uns selbst gehört. Wie aber wird unser Herz ganz, und wie lebt es sich, wenn wir es Gott gegeben haben?
In den Evangelien nehmen die Berichte über die Wundertaten Jesu großen Raum ein. War er etwa ein Magier? Wenn nicht, warum vollbrachte er dann so viele Wunder? Und wenn ja, warum distanzierte er sich dann häufig davon? Wie sind diese Wider - sprüche zu erklären?
Seit den sechziger Jahren hat die westliche Heilerszene einen enormen Zuwachs an Quantität erlebt – und einen bestürzenden Qualitätsverfall. Wie kam es dazu? Was ist zu tun? Harald Wiesendanger beobachtet das Heilerwesen seit mehr als 20 Jahren und erklärt hier, warum Standards für Geistige Heiler heute notwendig geworden sind und wie sie aussehen könnten
Die Traumwelt bricht auch tags in unser Bewusstsein ein, nicht nur nachts, und beschert uns visionäre Einblicke in die Wirklichkeit. Welchen Wert haben diese Botschaften und wie können wir sie in unseren Alltag integrieren?
Zwei Fragen sind für wirksames Beten entscheidend: erstens, worum wir bitten sollen (vgl. September-Heft ) – nämlich um das, was für uns am besten ist –, und zweitens, was es braucht, damit unser Wort sicher „in Gottes Ohr“ gelangt.
Ein wesentlicher, aber heikler Bestandteil jeglicher spiritueller Schulung ist die Beziehung zu einem lebenden Meister, zu einem Lehrer. Der tibetisch-buddhistische Meister Dzongsar Jamyang Khyentse, einer der kreativsten und innovativsten Lamas derzeit, erklärt im folgenden Gespräch die Schwierigkeiten in dieser Beziehung und wie man sie meidet.
Die Verständigung der Religionen spielt heute im kulturellen Austausch eine immer wichtigere Rolle. Das Fundament dafür sind die einzelnen heiligen Schriften, die freilich auf den ersten Blick mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten zeigen. Liest man sie im Lichte ihres „mystischen Geheimcodes“, ist es aber gerade umgekehrt.
<<  Artikel 331-340 von 504  >> Einträge pro Seite:  10 20 50 100
eZ Publish™ copyright © 1999-2012 eZ Systems AS