Kann uns eine weltweit gültige ethische Übereinkunft über gemeinsame Werte wie Gewaltlosigkeit helfen, die großen Probleme unserer Zeit zu lösen und eine friedlichere, bessere Welt zu schaffen? Oder kann nur jeder Einzelne an seinem Platz auf dieses Ziel hinwirken, indem er den Maßgaben seines eigenen Gewissens folgt?
Dieses Märchen vom Stamme der Assiniboine erklärt nach Art der Mythen, wie das Siebengestirn der Plejaden an den Himmel und die Spinne zu ihrem Netz gekommen ist. Zugleich enthüllt es eine tiefe spirituelle Weisheit: aus der Mitte kommt die Kraft, die uns zum Himmel trägt...
Ein Interview mit der Trauma- Expertin Dr. Luise Reddemann
Es gibt vielerlei Hindernisse, die es uns erschweren, in den Zustand der selbstvergessenen Stille zu gelangen und unserem wahren Wesen zu begegnen. Gatha Wandel gibt aus ihrem reichen Erfahrungsschatz Übungen und Tipps für Meditationseinsteiger.
Die Medizin des 21. Jahrhunderts braucht ein neues Paradigma des Heilens, sagt Dr. Klaus-Dieter Platsch, Arzt für Innere Medizin und Chinesische Medizin. In diesem neuen Paradigma bleiben die Erkenntnisse und Errungenschaften der konventionellen und alternativen Medizin erhalten, aber es kommt eine wesentliche Dimension hinzu: das Bewusstsein unserer Allverbundenheit. Und das wirkt sich entscheidend auf die Qualität der Beziehung zwischen Arzt und Patient aus. Denn der Heilungsprozess geschieht,...
Sein griechischer Name bedeutet „Sieg“. Und sein Leben ist tatsächlich eine Siegesgeschichte. Jedes Jahr zur Weihnachtszeit werden wir an ihn erinnert. Was war er für ein Mensch, und was hat ihn so unvergesslich gemacht?
„Gott ist überall. Die ganze Welt ist seine Offen barung. Wenn wir das erkennen, ist alles schön. Nur die dunkle Brille, die wir aufhaben, lässt uns vieles hässlich erscheinen. Wenn unser inneres Auge geöffnet ist, sehen wir die Dinge im rechten Licht und erleben die ganze Welt als Ausdruck von Gottes Liebe.“
Viele Menschen glauben heute, dass wir uns auf Jesu Lehre zurückbesinnen sollten, um drohende globale Katastrophen abzuwenden und eine bessere Welt zu schaffen. Nach Jesu eigenen Worten ist das Reich Gottes aber nicht die Verheißung einer idealen Gesellschaft, sondern privater und rein spiritueller Natur.
Nur wenige große Eingeweihte des 20. Jahrhunderts sind dem Geheimnis des Jesus von Nazareth und dem sich in ihm offenbarenden Christus-Bewusstsein so nahe gekommen wie Flower A. New - house. Die in den neunziger Jahren verstorbene Amerikanerin zählt, neben Rudolf Steiner, zu den größten christlichen Mystikerinnen der Moderne.
In den vergangenen Jahren wurden Deeksha- und Ilahinur-Energien vor allem durch den Psychotherapeuten und Buchautor Kiara Windrider in der westlichen Welt bekannt. Mittlerweile breitet sich das Phänomen des Erwachens über die ganze Erde aus und führt zu tiefen Bewusstseinsveränderungen bei immer mehr Menschen.
Was hat Eros mit Gebet zu tun? Alles, meinen die großen Liebesmystiker Dschalaleddin Rumi und Mechthild von Magdeburg, deren beider Geburtstag sich 2007 zum 800. Mal jährt. (Wir berichteten im Januar und September .) Die hingebungsvolle Liebesleidenschaft für Gott ist der „Treibstoff“ für die spirituelle Reise, weiß auch der Philosoph Christoph Quarch. In seinem neuen Buch „Die Erotik des Betens “ holt er mit Rumi und Mechthild den in der christlichen Lehre tabuisierten Eros aus der Ecke des Schmuddeligen, Sündhaften und rehabilitiert ihn als Mittler in der Beziehung zwischen Seele und Gott.
Geblendet von den Fähigkeiten eines Magiers, erhält ein Tao- Schüler von seinem Meister eine denkwürdige Lektion: Höhere Kräfte sind nichts ohne die eine höchste Kraft, und nur wer darin fest gegründet ist „wie ein Berg“, kann Wahrheit und Illusion sicher trennen.
Was passiert mit uns nach dem Tod? Eine für viele beängstigende Frage. Noch wichtiger aber ist die Frage nach dem Sinn und Ziel unseres Lebens – hier in der irdisch-materiellen Welt und hernach in der geistigen Welt. Ulrike Hobbs-Scharner hat dank ihrer Fähigkeit, zwischen den Welten zu pendeln, die nicht-materiellen Dimensionen erkundet und hilft anderen Menschen bei der Bewusstseinsentwicklung. Sie ist die „Begleiterin“, die im Text die Gespräche mit den Verstorbenen führt.
Lieben heißt, sein Herz verschenken. In der Bibel steht, wir sollten Gott von ganzem Herzen lieben. Solange unser Herz in vielerlei Bestrebungen zersplittert ist, können wir es nicht verschenken, da es dann nicht einmal uns selbst gehört. Wie aber wird unser Herz ganz, und wie lebt es sich, wenn wir es Gott gegeben haben?
In den Evangelien nehmen die Berichte über die Wundertaten Jesu großen Raum ein. War er etwa ein Magier? Wenn nicht, warum vollbrachte er dann so viele Wunder? Und wenn ja, warum distanzierte er sich dann häufig davon? Wie sind diese Wider - sprüche zu erklären?
Seit den sechziger Jahren hat die westliche Heilerszene einen enormen Zuwachs an Quantität erlebt – und einen bestürzenden Qualitätsverfall. Wie kam es dazu? Was ist zu tun? Harald Wiesendanger beobachtet das Heilerwesen seit mehr als 20 Jahren und erklärt hier, warum Standards für Geistige Heiler heute notwendig geworden sind und wie sie aussehen könnten
Die Traumwelt bricht auch tags in unser Bewusstsein ein, nicht nur nachts, und beschert uns visionäre Einblicke in die Wirklichkeit. Welchen Wert haben diese Botschaften und wie können wir sie in unseren Alltag integrieren?
Zwei Fragen sind für wirksames Beten entscheidend: erstens, worum wir bitten sollen (vgl. September-Heft ) – nämlich um das, was für uns am besten ist –, und zweitens, was es braucht, damit unser Wort sicher „in Gottes Ohr“ gelangt.
Ein wesentlicher, aber heikler Bestandteil jeglicher spiritueller Schulung ist die Beziehung zu einem lebenden Meister, zu einem Lehrer. Der tibetisch-buddhistische Meister Dzongsar Jamyang Khyentse, einer der kreativsten und innovativsten Lamas derzeit, erklärt im folgenden Gespräch die Schwierigkeiten in dieser Beziehung und wie man sie meidet.
Die Verständigung der Religionen spielt heute im kulturellen Austausch eine immer wichtigere Rolle. Das Fundament dafür sind die einzelnen heiligen Schriften, die freilich auf den ersten Blick mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten zeigen. Liest man sie im Lichte ihres „mystischen Geheimcodes“, ist es aber gerade umgekehrt.
Willigis Jäger sprach mit VISIONEN über die mystische Erfahrung und ihre Bedeutung für die Zukunft der Religion.
Spirituelle Schulung ist nicht relevant für das „normale“ Leben? Von wegen! Die Wachheit, Offenheit und Klarheit, die auf dem Meditationskissen „eingeübt“ werden, erfassen notwendigerweise auch das Berufs- und Privatleben als Übungsfeld. Die Autoren Dr. Peter Zürn, ehemaliger Manager und Leiter der Baden-Badener Unternehmer- Gespräche, und Korai Peter Stemmann, Managementtrainer und Lehrcoach, haben langjährige Erfahrungen mit Zen als Brücke zwischen Wirtschaft und Spiritualität gemacht.
Am Anfang unseres Schicksalsweges als Menschenseelen steht ein Ja – zu unserem Schöpfer, zu unserem Ziel. Dieses Ja trägt uns und treibt uns zur Entfaltung und Höherentwicklung an. Pir Zia Inayat Khan, Präsident des Internationalen Sufi-Ordens, erklärt die Stufen des Weges in die endgül tige Freiheit.
Ein Derwisch, der seine Armut beklagt, erlebt ein „blaues Wunder“ und begreift, dass ein besonders gutes Schicksal auch große Seelenstärke verlangt.
Vom 20. bis 23. September 2007 findet in Freiburg im Breisgau eine internationale Konferenz statt, die von der Europäischen Assoziation für Transpersonale Psychologie (EUROTAS) getragen wird. Namhafte WissenschaftlerInnen aus dem europäischen Raum, den Vereinigten Staaten und aus Russland werden untersuchen, was Vergebung und Versöhnung im Einzelnen bedeutet und das Thema von der politischen, sozialen, ökonomischen, psychologischen und spirituellen Seite beleuchten.
Jiddu Krishnamurti (1895-1986) war einer der bedeutendsten und faszinierendsten spirituellen Lehrer des 20. Jahrhunderts. In seinen zahlreichen Vorträgen ging es ihm immer wieder um das Erlangen vollständiger geistiger Freiheit und Selbstbestimmtheit. – Leben und Lehre Krishnamurtis sind untrennbar miteinander verbunden. In seiner neuen Krishnamurti-Biografie erschließt Autor Peter Michel bisher unveröffentlichtes oder unzugängliches Material und widerlegt die weit verbreitete Meinung, Krishnamurti habe die Sexualität verneint.
„Wenn wir nicht im Goldenen Zeitalter leben können, da unser spiritueller Entwicklungszustand zu niedrig ist, sollen wir angeblich sehr lange Zeit warten müssen, bis wir wieder diese Chance haben. Was geschieht mit denen, die jetzt, in diesem Eisernen Zeitalter leben? Was wird aus ihrem spirituellen Fortschritt?“
Vorlieben steuern unser Leben, auch wenn uns dies manchmal überhaupt nicht bewusst ist. Wir mögen dies, aber jenes nicht, haben ihn lieb – sie aber nicht. Die Entscheidung fällt oft instinktiv. Echte spirituelle Entwicklung bedeutet jedoch, Herz und Geist von jeder Vorliebe zu befreien. Können wir das? Die buddhistische Meditationslehrerin Sylvia Boorstein schildert diesen Grundkonflikt menschlichen Daseins mit Herzenswärme, Humor und Weisheit.
Einen Zugang zur geistigen Welt finden – geht das überhaupt? Was für den einen wie abgehobene Träumerei klingt, ist für den, der sich auf den Weg einer Einweihungsschulung begibt, eine ganz und gar praktische Übung mit erkennbaren positiven Resultaten.
Derzeit öffnen sich Psychologie und Psychotherapie zunehmend den spirituellen Sehnsüchten und Erfahrungen von Patienten (und ihren Therapeuten). Doch es werden dringend neue Erklärungs - modelle, Begriffe und Methoden für die Erfassung des Bewusstseins und seines Potenzials benötigt. Ein Paradigmenwechsel steht bevor.
„In der Bibel steht: Bittet, so wird euch gegeben... (Mt 7,7-8). Unsere Erfahrung sieht allerdings so aus, dass die meisten unse rer Gebete anscheinend erfolglos bleiben. Wir sollten deshalb kritisch über die Frage nachdenken, warum das so ist.“
Als Milarepa seinen Schüler Gampopa als Guru bestätigt, gibt er ihm nach einigem Zögern auch eine ebenso kostbare wie ein - fache Lehre mit auf den Weg.
Körper- und Gemütskräfte, die nicht in den Dienst der Selbstentfaltung gestellt werden, rauben der Seele die Energie, ihre spirituelle Lebensaufgabe zu erfüllen. Sie müssen von ihren „Extratouren“ urückgeholt und für das Ziel der Seele gewonnen werden.
Rabeneltern sind ganz anders als ihr Ruf (s. Infos). Auch Gott ist kein Rabenvater, sondern hilft gerade in der Not am meisten. In der Bibel wird er daher als Adler beschrieben, der seine Flügel stets schützend über seine Jungen hält (vgl. 5 Mo 32,11).
Noch ehe auf der Erde Leben entstand, wussten die Götter bereits, dass den Menschen nichts heilig sein würde, und beschlossen, das Geheimnis der Liebe unauffindbar vor ihnen zu verbergen. Doch ihre Rechnung ging zu unserem Glück nicht auf, und so haben auch wir die Chance, diesen märchenhaften Schatz zu heben...
Unsere Welt ist derzeit von einem dramatischen Ungleichgewicht der männlichen und weiblichen Kräfte geprägt. Diese Schieflage, genauer: der Mangel bis zum völligen Fehlen der weiblichen Kraft ist verantwortlich für eine lange Reihe von Missständen und Gräueltaten. Unter dem Druck der Ungerechtigkeit besinnen sich immer mehr Frauen weltweit auf ihre weiblichen Fähigkeiten und treten für menschliche Werte in e...
Seit eh appellieren die Menschen an die weibliche, schützende und fürsorgliche Seite Gottes. Heute, nach jahrtausendelanger Dominanz des Männlichen, lassen sich immer mehr Männer und Frauenauf die weitreichende Bedeutung dieses Aspektes des Göttlichen ein. Wulfing von Rohr , Fernsehjournalist und Meditationsexperte, geht hier der faszinierenden Figur der Kuan Yin nach.
In allen Jahrhunderten haben sich Sufis für das Wohl ihrer Mitmenschen eingesetzt. Denn Gottesliebe lässt sich nicht von Menschenliebe trennen. Anna Platsch , Schülerin der Sufi-Meisterin Irina Tweedie und Buchautorin, war im Mai im Jemen unterwegs und besuchte Scheich Abdulrachman al-Marwani, der die Friedensorganisation Dhar as-Salam gründete und als Mediator Friedensarbeit an der Basis leistet.
Schon Quantenphysiker Max Planck erkannte hinter den Phänomenen des physischen Universums eine geistige, intelligente und bewusste Kraft, die er als „Urgrund aller Materie“ bezeichnete. Dieses universelle Energiefeld beschreibt Gregg Braden in seinem neuesten Bestseller, in dem er Wissenschaft und Spiritualität verknüpft, als „göttliche Matrix“ oder göttlichen Urgrund. Wir Menschen sind, so Braden, weit mehr als passive Zuschauer: Wir sind Teil dieses „Gewebes“ und kraft unserer Überzeugungen und Emotionen aktiv beteiligt an der Erschaffung und Gestaltung der göttlichen Matrix.
Die unerlöste Seele gleicht einem führerlosen Boot, das endlos von den Wogen des Lebens hin- und hergeworfen wird, ohne jemals Land zu sehen. Doch ein einziger ehrlicher Notruf genügt, und Gott schickt ihr ein Rettungsschiff, das stärker ist als alle Wogen der Welt und sie sicher in ihren Heimathafen bringt.
In den vergangenen 15 Jahren ist Advaita unter Insidern zum Inbegriff einer spirituellen Revolution geworden. Kein Ich, kein Lehrer, kein Schüler, keine spirituelle Übung. Christian Salvesen gibt einen Überblick über diese Tradition bis heute.
Soviel wir auch planen, irgendwann holt uns das Unvorhersehbare ein. Dann müssen wir uns doch der „Gunst der Stunde“ überlassen und sehen, was der Augenblick uns bringt – und das kann viel mehr sein, als wir zu hoffen wagten.
Wir befinden uns an der Schwelle zu einer neuen Epoche, in der ungeheure technische und wissenschaftliche Ressourcen zur Verfügung stehen. Doch wie will der Mensch sein Leben in einer veränderten Umwelt sinnvoll gestalten, wenn er in den bisherigen begrenzenden Denk- und Verhaltensweisen stecken bleibt? Die Weisheit der Kahunas auf Hawaii hat viele Schlüssel zur Lebensmeisterschaft zu bieten. Suzan H. Wiegel, langjährige Schülerin bei den Kahunas, stellt hier einen vor.
Heiter und sorglos den Alltag „wuppen“ – wer möchte das nicht? Doch kann man mit dieser Haltung im Leben wirklich bestehen und gute Arbeit leisten? Und wie kommt man zu dieser Einstellung, wenn überall Stress und Zeitdruck herrscht?
Spiritualität ist im Wesentlich eneine innergeistige Erfahrung des Göttlichen Ursprungs von Allem, die sich jeder dogmatischen Kontrolle entzieht. Die Begegnung und Auseinandersetzung mit dem Zen- Buddhismus hat in den letzten 30, 40 Jahren viele Christen veranlasst, ihre „eigene“ spirituelle Tradition, die Praxis des Herzensgebets und der stillen Kontemplation, neu zu entdecken und wertzuschätzen.Ruben L. F. Habito – Ex-Jesuit, Zen-Meister und Professor für Religionswissenschaften – spricht mit Roland Ropers über die Früchte dieses interreligiösen Zusammenwirkens.
Was tun, wenn man noch alle möglichen weltlichen Wünsche hat und sich trotzdem spirituell entwickeln will? Gibt man ihnen einfach nach, vermehren sie sich genauso, als wenn man versucht, sie ständig zu kontrollieren. Es gibt aber noch ei...
Was geschieht, wenn jemand plötzlich und unvorbereitet die Erfahrung des »Erwachens«, der »Befreiung«, der »Erleuchtung« macht? Lichtblitze im Kopf und Glücksfarben in der Aura? Oder stilles Glück in der Leichtigkeit des Seins? Und was dann? Ändert sich das Leben? Oder immer noch „business as usual“? Lesen Sie, was jemand zu erzählen hat, der diese wahrhaft außergewöhnliche Erfahrung selbst gemacht hat.
Der deutsche Volksmund ist des Lobes auf die Geduld voll: Geduld überwindet alles, frisst den Teufel, ist stärker als Diamant, ist das beste Pflaster für alle Schwären, ist der Seelen Schild… Geduld meint die Fähigkeit, warten zu können, Schwierigkeiten zu ertragen und eigene Wünsche bewusst zurückzustellen. Weltweit, imOsten wie im Westen, gilt sie als wichtige menschliche Tugend und spirituelle Übung. Geshe Pema Samten, Lehrer am Tibetischen Zentrum Hamburg, erklärt die...
So wie wir jeden Tag in Radio und Fernsehen Menschen hören und sehen, die nicht physisch bei uns sind, können wir täglich Gott sehen und hören, wenn wir uns innerlich auf seine „Wellenlänge“ einschwingen (Foto: Radiowellen). Und das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft…
Ob wissentlich oder unwissentlich, ein zu seinem wahren Wesen Erwachter kann nicht anders, als andere zum Erwachen anzustiften. Zensho W. Kopp, Dharma-Nachfolger von Soji-Enku Roshi und Leiter des Zen-Zentrums „Tao-Chan“ in Wiesbaden, ist ein solcher Anstifter.
Thich Nhat Hanh, weltbekannter Zen-Meister aus Vietnam, ist unermüdlich unterwegs, um Menschen in Ost und West die Kunst des achtsamen Lebens zu vermitteln. Es ist eine Sache, in ruhigen Zeiten Achtsamkeit beim Gehen oder Teetrinken zu praktizieren, aber eine ganz andere, wenn unsere Praxis in den Stürmen des Lebens auf eine harte Probe gestellt wird. Doch vermag sie gerade dann die größte Hilfe zu leisten. Thay – „Lehrer“, wie Thich Nhat Hanh von seinen Schülern genannt w...
„Aus dieser Geschichte geht sehr schön hervor, wie wir miteinander kommunizieren. Wir meinen über dasselbe zu sprechen, während wir über völlig verschiedene Dinge reden.“ Jeder von uns hat seine eigene „Zeichensprache“ – und nimmt die des anderen aus seiner eigenen Perspektive wahr.
Sri Vast lehrt die spirituelle Verbindung zwischen Mensch und Natur, von Spiritualität und Ökologie. Wer Schritt für Schritt zu seinem wahren Selbst erwacht, spürt seine Verbundenheit mit allen Wesen und lebt umweltbewusst: glücklich, zufrieden, einfach und nachhaltig. Leela Sylvia Isani beschreibt ihren Aufenthalt im südindischen Ashram dieses inspirierenden spirituellen Lehrers.
Sri Kaleshwar, ein moderner indischer Meister und Heiler, spricht über das allen Menschen innewohnende Potenzial, die höchsten spirituellen Kräfte in sich zu erwecken und zu entfalten. Dazu muss man jedoch den richtigen „Zugangscode“, die richtige Technik kennen.
Seit 30 Jahren beschäftigt sich Heide Göttner-Abendroth mit der Matriarchatsforschung. Weil die Universitäten ihre Arbeit nicht anerkannten, gründete sie 1986 ihr eigenes Institut, Hagia. 2003 wurde ihr Wunsch, einen Weltkongress zu diesem Thema zu veranstalten, Wirklichkeit. Mit VISIONEN sprach die Wissenschaftlerin darüber, was wir vom Matriarchat lernen können, warum ihre Forschung nach wie vor ein Kampf um Akzeptanz bedeutet und wieso Forschung und Spiritualität für sie eine Einheit bilden.
Seit langem ertönt hierzulande der Ruf nach mehr Menschlichkeit in der medizinischen Versorgung. Patienten, die auf ihre Symptome reduziert werden, wie auch Ärzte, die von ihrer ursprünglichen Motivation entfremdet werden, beklagenden Mangel an menschlicher Präsenz und Anteilnahme. Der amerikanische Arzt Dr. David Shlim und der tibetische Mönch Chökyi Nyima Rinpoche zeigen Wege auf, wie man Mitgefühl mit der Heilkunst verbinden kann.
Esoterik heißt ursprünglich „geheime Lehre“. Sie wird seit alters her in überschaubaren Gruppen gelehrt. Ihre Wissensgrundlagen sind alte Originalüberlieferungen, oft auch „alte Kommentare“ genannt, deren Inhalte den wahren Aufbau des Universums und ganz speziell den des Menschen erklären sowie die Funktionsweisen und Zusammenhänge in sich und seinem Umfeld beschreiben.
In Beziehung zu sein ist der natürliche Zustand des Menschen. Unsere Beziehungen miteinander werden jedoch häufig gestört von Projektionen und Besitz ergreifendem Verhalten. Beglückende ommunikation wird dann möglich, wenn unser Energiefeld von Anhaftungen und Blockaden frei ist und wir aus unserem höheren Selbst heraus sprechend und handeln.
„Taten sagen mehr als Worte, doch Gedanken sind sogar noch stärker. Sie teilen sich allein durch Ausstrahlung mit: wenn wir liebevolle Gedanken haben, strahlen wir auch Liebe aus, selbst ohne ein Wort zu sagen. Genauso ist auch jedes Wort, das wir sprechen, mit dem aufgeladen, was wir im Herzen empfinden.“
Unsere Seele ist ein bewusstes Wesen, erfüllt von göttlicher Liebe und Glückseligkeit. Warum weicht unser realer Zustand so weit von diesem Ideal ab? Weil wir den Kontakt zu Gott verloren haben. Wenn wir ihn wiedergewinnen und mit Hingabe pflegen, reißt er nie wieder ab und wird zur ständigen „Love Line“ der Seele.
Die Prinzipien, nach denen das Geschehen in unserem Leben als Einzelne wie auch im Universum als Ganzes abläuft, mögen den meisten von uns schleierhaft vorkommen, sind der Menschheit jedoch von jeher zur Beachtung empfohlen worden. Tatsächlich haben Weisheitslehrer und Meister aller Epochen und Kulturen ihren Schülern die Anwendung der verborgenen Spielregeln des Lebens zugunsten ihrer persönlichen Entfaltung vermittelt. Diese im Abendland als „Hermetik“ bezeichnete Weisheit wird zwar traditionell auf den ägyptischen Gott Thot zurück geführt, der vo...
Verschwiegene Gefährtin oder Gattin des Herrn, Apostelin der Apostel, die Jüngerin, die Jesus „mehr als alle anderen liebte“ und „auf den Mund küsste“ – Maria Magdalena beschäftigt kritische Gläubige seit der Veröffentlichung von apokryphen Evangelien und gnostischen Schriften mehr denn je. Man ahnt, dass die Kirchen nicht die ganze Wahrheit über Jesus den Christos, seine Lehre und seine Jünger erzählen.
Traditionell gesprochen endet der spirituelle Weg in Selbstrealisation oder Erleuchtung. Aber kommt dieser Weg wirklich an ein Ende? Oder gibt es nach der Selbstrealisation doch noch einen Prozess? – Wer könnte kompetente Auskunft hierüber erteilen außer einem Erleuchteten? Johan van der Kooij richtete seine Fragen an Prajnaparamita, die seit vielen Jahren in ihrer Heimat Holland und in verschiedenen anderen Ländern die Lehre der Non-Dualität unterrichtet.
Der moderne Göttinnen-Kult bezieht sich auf die historisch und archäologisch nicht einwandfrei belegbare These einer ungebrochenen matriarchalen Linie, die sich angeblich bis ins Paläolithikum zurückführen lässt.
Wir alle haben jeden Tag unsere Schlachten zu schlagen und fühlen uns oft ziemlich schutzlos. Doch es gibt eine friedliche Waffe, die sich jeder zulegen kann und die so machtvoll ist, dass sie sogar eine ganze Armee besiegen kann.
„Religion darf nicht im Widerspruch zur Naturwissenschaft und zum aufgeklärten Denken stehen, sondern muss damit vereinbar sein. Sie ist eine praktische Wissenschaft, die dem Grundsatz folgt, dass jede Hypothese der experimentellen Überprüfung standhalten muss.“
Im Vergleich zu der populären Bhagavad-Gita findet die Ashtavakra-Gita hierzulande kaum Beachtung. Zu unrecht. Das leicht verständliche Standardwerk des indischen Advaita-Vedanta ist, wie die aktuelle Interpretation durch Sri Sri Ravi Shankar zeigt, vor allem eine handfeste Anleitung zum Glücklichsein.
von  Eva Mayer
„Alle sagen: Gott ist Licht. Um das sagen zu können, muss man es selbst gesehen haben. Das hat nichts mit bloßem Glauben zu tun. Glaube ist die Wurzel aller Religionen. Aber wie entsteht er? Nicht durch Gefühle oder Bücherwissen, sondern durch konkrete innere Anschauung. Der Löffel mag im Honig stecken, aber schmeckt er deshalb etwas davon? Darum seht zuerst und sprecht dann.“
„Wo ein Wille, da ein Weg“, lehrt uns die Volksweisheit. Der menschliche Wille ist eine sehr machtvolle Energie, die einerseits Heilsames bewirken, aber auch großen Schaden anrichten kann und daher umsichtig zu gebrauchen ist. Was muss man also tun, um den Willen zu klären und recht zu lenken? Meister Eckhart, der bedeutendste Mystiker des Mittelalters, hat sich intensiv mit dieser ewig aktuellen Frage befasst.
„Lebendiger Glaube entspringt stets einer tiefen Erfahrung. Er ist eine Form des Sehens, nicht der Blindheit. Er ist kein Gegensatz zur kritischen Vernunft, sondern der unfehlbare Führer der kritischen Vernunft.“
Lama Anagarika Govinda (1898-1985) gilt als einer der bedeutendsten „Brückenbauer“ zwischen Ost und West. Mit seinen Schriften über die Buddha-Lehre schuf er für den geistigen Sucher im Westen die Grundlagen für ein theoretisches Verständnis der Natur des Bewusstseins. Sein lange vergriffenes Meisterwerk „Schöpferische Meditation und Multidimensionales Bewusstsein“ ist soeben in überarbeiteter Neuauflage mit neuem Titel „Buddhistische Wege in die Stille“ erschienen.
Gibt es neben der Evolution des Kosmos, des Lebens und des Wissens auch eine Evolution des Bewusstseins? Dies ist eine der spannendsten Fragen der Gegenwart.
In seiner Vision einer integralen Spiritualität vereint der Benediktiner und Zen-Meister Willigis Jäger den großen Erfahrungsschatz der östlichen und westlichen Weisheit. Er weist Wege in eine tiefe spirituelle Erfahrung, die Quelle ist für eine echte Erneuerung auf allen menschlichen und gesellschaftlichen Ebenen.
Sean OLaoire, Priester und Freidenker aus Irland, erklärt, wie die Schriftzeugnisse der Begegnung zwischen Gott und Mensch in den Händen fundamentalistischer Buchstabengläubiger zur Rechtfertigung der schlimmsten Verstöße gegen die Menschlichkeit angeführt werden.
Als Maxine Sanders in den 60er Jahren die Wicca-Tradition kennen lernte, hätte sich die streng katholische erzogene Britin kaum vorstellen können, dass sie das Hexenhandwerk auch 47 Jahre später noch ausüben würde.
Meditation ist genau genommen der natürliche Zustand unseres Bewusstseins. Doch leben die wenigsten Menschen in bzw. aus dieser ursprünglichen Erkenntnis des wahren Selbst. So nimmt die tägliche Meditationspraxis Züge einer spannenden Entdeckungsreise an.
Andrew Cohen, spiritueller Lehrer, Autor und Gründer des Magazins „What Is Enlightenment?“, gilt weithin als richtungsweisende Stimme auf dem Gebiet der evolutionären Spiritualität.
Als Janet Farrar Wicca kennen lernte, entdeckte sie eine Art ­Spiritualität, wie sie ihr die christliche Kirche nicht bieten konnte: erdbezogen, das Göttliche in jedem Individuum und in der Natur sehend. Gemeinsam mit ihrem ersten Mann Stewart Farrar veröffentlichte die Britin Bücher, die Außenstehenden das Hexenhandwerk näher brachten. Doch in den 37 Jahren, die sie dem Wicca-Pfad nun folgt, hat sich ihre Sicht auf die alte Religion verändert, wie Janet Farrar im Gespräch mit VISIONE...
Wie der Bewusstseinsforscher und spirituelle Lehrer Christian Opitz über Energieübertragungen, Gebet und natürliches Atmen den Menschen von Traumata befreit. Es geht darum, ein Leben aus dem Nicht-Wissen heraus zu führen – jenseits aller Denk-Konzepte“, sagt Christian Opitz. Der renommierte Bewusstseinsforscher aus Berlin will die spontane Weisheit und Harmonie des Seins im Menschen auf einfachste Weise zur Entfaltung bringen.
Seit den 70er Jahren entdecken Frauen ihre weibliche Seite neu. Sie beschwören die Wiederkehr der Großen Göttin, verweisen auf matriarchalische Wurzeln in vorantiken Kulturen und beschreiten neue Wege als Hexen, Heilerinnen und Mystikerinnen. VISIONEN geht in den nächsten Ausgaben den verschiedenen Aspekten dieser Thematik auf den Grund.
Wenn Limonade auf einmal salzig schmeckt, dann nicht, weil der Zucker darin sich unversehens in Salz verwandelt hat, sondern weil nachträglich Salz hinzugefügt wurde. Ähnlich verhält es es sich mit guten Handlungen, die scheinbar schlimme Folgen haben.
Beim Einschlafen zieht sich die Seele vom Körper zurück und steigt bis hinter die Augen auf. Von hier aus sinkt sie entweder in den Körper zurück, so dass wir schlafen und träumen, oder sie erhebt sich darüber hinaus – dann können wir Visionen haben, die uns wie Träume erscheinen, davon aber grundverschieden sind.
Mit Magie verbindet man gewöhnlich das Einsetzen von übersinnlichen Kräften, die durch ein geheimnisvolles Ritual angerufen und gebannt werden, um sie für die Ziele des Magiers benutzen zu können. Obwohl immer wieder betont wird, dass es neben der schwarzen Magie auch noch die weiße gibt, so sind doch die meisten Menschen froh darüber, dass sie mit dieser Geheimkunst nichts zu tun haben. Dabei vergisst aber der Normalbürger, dass selbst der graue Alltag der nic...
Die menschliche Seele sucht unaufhörlich ihr wahres Wesen zu erkennen und ihren Zweck im Leben zu erfüllen. Man sieht dies nicht nur im Verlangen eines jeden Individuums nach vollständigster Verwirklichung der Potenzen, die dem eigenen Wesen innewohnen, sondern auch in der Entfaltung unseres kollektiven Seins in Richtung auf den höchsten Ausdruck menschlicher Existenz. Das Bewusstsein der Menschheit erwacht gegenwärtig zur wechselseitigen Verbundenheit allen Lebens. Dies s...
Die Fastenzeit, die im europäischen Kulturraum traditionell von Aschermittwoch bis Ostern dauert, ist nicht bloß eine Zeit des Verzichts auf bestimmte (oder alle) Speisen. Sie ist, geistig verstanden, eine Zeit der Besinnung und Beschränkung auf das Wesentliche, die möglich wird durch das Zurücktreten von der Aktivität der Sinne und des Denkens. Die Sinne werden „dicht gemacht“, so dass sie an Eindrücken nichts mehr aufnehmen („essen“), und auch der „Konsum“ von Bildern und Gedanken durch den Verstand wird zurückgefahren, so dass die Seele ruhig werden und zu sich finden kann. So ist die Fastenzeit eine Zeit der inneren Stille, in der sich Göttlicher Geist (Bewusstsein) im menschlichen Geist manifestieren kann. Der Mensch ist eingeladen, in der Stille seine Mitte zu finden und aus ihr zu leben.
Können Tiere denken, Entscheidungen treffen oder bewusst handeln? Können sie sich selbst erkennen, wenn sie in einen Spiegel schauen? Bei der Suche nach Antworten auf diese Fragen sind den Forschern interessante Einblicke in das intellektuelle und emotionale Leben der Tiere gelungen.
Martinus-Reihe Teil 3: Mit der Kosmologie des dänischen Weisheitslehrers Martinus (1890-1981) lassen sich die geistigen Zusammenhänge und Prinzipien des Kosmos verstehen und zur optimalen Gestaltung des Alltags nutzen.
Martinus-Reihe Teil 2: Der dänische Weisheitslehrer Martinus (1890-1981) hat in seiner Kosmologie die Strukturprinzipien und die dynamischen Gesetze des Lebens in großem Detail erläutert. Die kosmischen Analysen des „Dritten Testaments“ von Martinus stellen ein logisch zusammenhängendes Weltbild, d.h. letztendlich eine Wissenschaft dar, die das Leben und dessen Gesetze aus der Ewigkeits- und Unendlichkeitsperspektive betrachtet und erklärt. Sollte man den Analysen von Martinus Glauben schenken? Nein, unbedingt nein. Martinus weist selbst in seinen Vorträgen darauf hin, dass man ihm nicht glauben solle, sondern sich soweit wie möglich selbst von den Analysen und deren Logik überzeugen sollte.
Der Buddha wies, wie auch Jesus Christus, seine Schüler an, Widrigkeiten und Leid mit der Kraft der Liebe zu überwinden. Die amerikanische Vipassana-Lehrerin Sharon Salzberg beschreibt hier die transformierende Macht von Metta, der Liebenden Güte.
Die Praxis des Kriya Yoga führt, wie alle authentischen spirituellen Schulungswege, zur Selbst- bzw. Gottverwirklichung. Ein Interview mit Swami Prajnanananda, einem modernen verwirklichten Kriya Yoga-Meister.
Scheinbar unverständliche Verhaltensweisen sind vom karmischen Gesichtspunkt durchaus logisch. Man kann sie mit Gesteins- oder Gewebeschichten vergleichen: von außen lässt sich nur ahnen, was unter der Oberfläche liegt. Erst wenn wir sie von innen her betrachten, begreifen wir, wie sie genau zusammenhängen.
Rudolf Steiner, Begründer der Anthroposophie, hat von Anfang an die Notwendigkeit erkannt, den „Geistesschüler auf den Weg der Entwicklung zu bringen“, und dafür eine große Anzahl von Meditationsübungen beschrieben.
Unser Schicksal können wir nicht ändern. Wenn wir aber die Grenzen anerkennen, die es uns setzt, können wir uns umso leichter auf die Entfaltungsmöglichkeiten konzentrieren, die es uns schenkt. Aus enttäuschendem Dauerfrust entsteht so heitere Gelassenheit.
In dieser ersten Folge einer dreiteiligen Serie wird der Leser an Person und Anliegen des dänischen Weisheitslehrers Martinus herangeführt.
Die Kunst der tibetischen Malerei ist stets die visuelle Umsetzung der buddhistischen Lehre und dient der Verwirklichung der Buddha-Natur in uns. Sylvia Luetjohann, langjährige Praktizierende, erklärt Funktion und Wirkung der Meditationsbilder.
Dienst am Nächsten hilft nicht nur anderen, sondern auch uns selbst. Er öffnet uns für die Segnungen der Meditation, die wiederum unsere selbstlosen Neigungen stärkt und uns mit Liebe für alle erfüllt. Beides stützt sich gegenseitig und muss daher Hand in Hand entwickelt werden.
Als Tibet 1959 von China gewaltsam annektiert wurde, flüchteten Tausende von Mönchen in den Süden nach Indien, und einige trugenden tibetischen Buddhismus von dort in alle Welt. Einer der hochkarätigsten Lehrer, Geshe Rabten, gründete 1977 in der Schweiz das Kloster und Studienzentrum Rabten Choeling. Monika Herz sprach mit seinem Dharma-Nachfolger.
So wie die Katzen in dieser Geschichte hat jeder Mensch seine eigene Tür zum Paradies, die nur ihm entspricht. Keiner kommt durch die Tür eines anderen hinein.
Der englische Benediktinermönch Bede Griffiths (1906-1993) war einer der großen Mystiker und Weisen des 20. Jahrhunderts, der prophetisch die Versöhnung der Weltreligionen vorangetrieben und authentisch gelebt hat.
Jesu entscheidende Aufforderung an die Menschen lautet: „Entfaltet eure eigene Persönlichkeit, euer inneres Selbst!“ Es gibt aber auch den Kernsatz: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!“ Das erste zieht auf natürliche Weise das zweite nach sich, und beides basiert auf der Liebe zwischen Gott und uns.
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