„Sein Kreuz auf sich zu nehmen“ heißt nicht, sich fatalistisch mit dem irdischen Leiden abzufinden oder es gar märtyrerhaft zu suchen, sondern ist eine Aufforderung, sich klar für den Weg zu entscheiden, der allem Leiden ein Ende setzt.
„Der Arzt hat euch die Medizin gegeben. Ihr aber nehmt sie nicht ein. Wie wollt ihr dann geheilt werden?“
Ein Engel konnte das irdische Leid nicht ertragen und durfte ein Jahr lang die Erde regieren. Alles schien perfekt, doch dann geschah das Unerwartete. Der Engel verstand die Welt nicht mehr. Da verriet ihm Gott ein Geheimnis...
Wie kann, wie darf ein Heiler oder eine Heilerin mit der Gabe des Heilens umgehen? Macht diese Gabe den Heiler zu etwas Besonderem, Besserem? Die Schweizer Heilerin Kristallena Christa Schlegl berichtet hier über göttliche Lektionen in Vertrauen, Teilen und Glauben.
ogiraj Gurunath Siddhanath, geboren am 10. Mai 1944 in Gwalior in Nordindien, ist ein erleuchteter Meister aus dem Himalaya und Begründer der gemeinnützigen Organisation Hamsa Yoga Sangh, die zum Leitbild hat, Weltfrieden durch inneren Frieden zu bewirken. Als Symbol hierfür baute Yogiraj im Wald -Ashram nahe Pune, Indien, den Erdfriedenstempel, der den weltgrößten Quecksilber-Shivalingam beherbergt. Yogiraj gehört zu den ganz wenigen...
Es gab so viel zu tun, es ist so viel passiert. „Wo ist die Zeit bloß hin?“, wundern wir uns, wenn das Jahr, kaum begonnen, sich schon wieder dem Ende zu neigt. Im Eiltempo haben wir Monat für Monat, Tag für Tag unsere beruflichen Aufgaben erfüllt, uns um Familie und Freunde gekümmert, Termine geplant und eingehalten. Schlag auf Schlag kamen Großereignisse hinzu, die die Welt von Grund auf verändert haben. Vergeht heute im 21. Jahrhundert die Zeit schneller als früher?
Was muss geschehen, um aus den aktuellen Krisen herauszukommen? Paul Kohtes antwortet in einem Interview mit Nadja Rosmann undChristian Salvesen
auf aktuelle Fragen.
„Das kontemplative Leben muss uns einen Raum der Stille zur Verfügung stellen. Es sollte eine neue Erfahrung der Zeit erzeugen: unsere eigene Zeit, die nicht vom Ego und seinen Forderungen beherrscht ist.“ (Thomas Merton)
„Wer suchet, der findet.“ Gilt das auch für die Suche nach einem Meister? Die einen suchen und finden, andere suchen nicht und werden doch gefunden. Wie ist das zu erklären?
„Die leisen Lehrer sind überall: In einem wachen Augenblick kann uns eine kleine alltägliche Begebenheit von Grund auf verändern. Dann spiegeln sich darin das Wesen und die Weisheit des ganzen Lebens.“ (Mark Nepo)
Wir leben zweifelsohne in stürmischen Zeiten. Rasch aufeinanderfolgende Veränderungen und Umbrüche beanspruchen nicht nur unseren inneren Orientierungssinn, sondern auch unser Selbstvertrauen. Aber woher den Mut nehmen, um neues Terrain zu betreten?
Unsere Welt ist unüberschaubar und unberechenbar geworden. Die Verunsicherung durch rapide Veränderungen, Katastrophen- und Krisenmeldungen wächst und stellt uns vor die Frage: Lassen wir uns von der Angst beherrschen oder können wir unsere Angst überwinden und gestärkt aus ihr hervorgehen?
„Wo es um die höchste Wahrheit geht – Gott und unsere Seele –, sollte der gleiche Maßstab der Überprüfbarkeit gelten wie in der Wissenschaft. Auch Jesus hielt seine Zuhörer an, seine Worte im Licht der eigenen Erfahrung zu bezeugen.“ (Soami Divyanand
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Ständig hören wir von Finanzkrise, Schuldenkrise, Eurokrise, Klimakrise und viel Schlimmem mehr. Doch wir können zur positiven Veränderung beitragen, sagt der Arzt und Bestsellerautor Dr. Ruediger Dahlke im VISIONEN
Interview.
„Der Gottverwirklichte genießt Gott in sich und fühlt sich nicht berufen, in die Angelegenheiten der Welt einzugreifen. Erst im Vollkommenen Meister wird die Fülle des Göttlichen auch aktiv zum Ausdruck gebracht.“ (Meher Baba)
„Nach der kontemplativen Schau des göttlichen Selbst (vgl. Teil 1) und dem Säen und Hüten der Geistessaat folgen nun die nächsten Stufen der spirituellen Einweihung: der Kampf mit den Widersachermächten und der Gewinn der Ganzheit.“ (Maximilian Y. Schäfer)
Sich ohne Eigeninteresse für das Wohl anderer einzusetzen, kommt nicht nur der Gemeinschaft zugute, sondern bereichert auch den Helfer in vielfältiger Form. Dr. A. T. Ariyaratne und die von ihm ins Leben gerufene gemeinnützige Organisation Sarvodaya Shramadana auf Sri Lanka liefern hierfür den überzeugenden Beweis.
Die Entwicklung von wahrem, unbegrenztem Mitgefühl steht neben dem Erlangen reiner Weisheit im Mittelpunkt der buddhistischen Lehre und Praxis. In dieser Unterweisung erklärt der tibetische Meditationsmeister Gendün Rinpoche, wie die Grundlagen des Mitgefühls geschaffen und gefestigt werden können.
Nicht erst in der Moderne, sondern schon seit Jahrtausenden treibt die Sehnsucht nach dem „idealen“ Lebenspartner die Menschen um. Doch wahre Liebe ist universell, umfassend und kennt keine Einschränkungen. Keith Sherwood geht in seinem Beitrag dem romantischen Konzept der Seelenverwandtschaft und Liebe zwischen so genannten Dualseelen auf den Grund.
„Religion ist nicht nur Glaube und äußere Form, sondern eine Erfahrung der eigenen Seele. Ein Christus ist den meisten Christen dort noch nie begegnet. Um seiner hohen Aufgabe der Menschenbildung zu genügen, muss das Christentum daher wieder von vorn beginnen.“ (C.G. Jung)