Beten ist das Herzstück unserer Beziehung zur Realität Gottes in uns. Wie aber beten, wenn wir uns dessen nicht sicher sind oder unsere Sehnsucht nicht begreifen? Für viele Menschen ist das Gebet zu abstrakt oder verkopft und deswegen keine erfüllende Erfahrung. Peter Dyckhoff erklärt, wie achtsam ausgeführte Körperübungen selbst zu einem reinen, befreienden Gebet werden können.
Mitverantwortlich für unser Werden sind wir alle. In Einzelgesprächen und in Kursen versuche ich seit mehr als dreißig Jahren die Gefahr des Verlustes der eigenen Identität aufzuzeigen. Wirksame Wege zur Persönlichkeitsentfaltung und Glaubensvertiefung sind heute wichtiger denn je:
Wenn der Körper durch einfache, vom religiösen Bewusstsein erfüllte Bewegungsabläufe zur Ruhe kommt, überträgt sich diese heilende Ruhe auch auf die Seele.
Momente des Wohlbefindens und der wahren Freude finden sich bei vielen Menschen zu selten.
- Zeichen deuten an, dass große Sehnsucht nach echter Ursprünglichkeit besteht.
- Der Körper macht Anspannungen und Leiden sichtbar, indem er unverarbeitete innere Vorgänge, Erfahrungen und Gefühle in mannigfaltiger Weise widerspiegelt.
- Seelische Belastungen drücken sich in körperlichen Spannungen aus, die auch das Gefühlsspektrum eingrenzen.
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Viele Menschen verbringen ihr Leben in relativ großer Bewegungsarmut. Oft macht das
Leiden ...
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