In einem halbdunklen Wohnzimmer flimmert der Fernseher und bestrahlt einen Großvater mit seinem Enkel. Dieses Idyll wird von einer klaren und höflichen, doch sehr bestimmten Stimme zerschnitten. „Guten Abend. Hier sind die Nachrichten…“ Sie erläutert, wie aussichtslos die Lage eines von einer Naturkatastrophe heimgesuchten Landes ist, wie schlecht es um den Euro und überhaupt das gesamte Finanzsystem weltweit steht. Zu guter Letzt werden der Benzinpreis und die Spekulationen der großen Konzerne zur Verantwortung gezogen. „Ihnen einen erholsamen Abend und bleiben Sie dran. Es folgt eine Sondersendung zum Thema: Ist das Vertrauen in unsere Zukunft bereits irreparabel zerstört?“
„Großvater, wie können diese Leute sagen, dass es ein guter Abend ist, wenn sie 15 Minuten brauchen, um zu beschreiben, wie traurig und aussichtslos dieser Abend eigentlich ist? Wie kann man da in seine Zukunft vertrauen?“ „Hmm“, brummte der Großvater. „Darauf weiß ich leider auch keine Antwort, mein Kleiner.“
Irgendwie lässt mich dieses Bild nicht mehr los. Dieser Sturm an destruktiven Informationen auf der ganzen Welt kann dem Menschen auf Dauer nur Schaden zufügen. Deswegen möchte ich hier einen Versuch unternehmen und dem Leser eine Möglichkeit aufzeigen, vertrauensvoll in die Zukunft zu gehen.
Um uns selbst wieder vertrauen zu können, müssen wir lernen, innezuhalten und im Hier und Jetzt anzukommen
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