Die Sonne begann sich zu neigen, als ich mich auf einer meiner Wallfahrten in einer ein samen Gegend befand. Von der Hitze und dem langen Wege ermüdet, setzte ich mich unter einen schattigen Baum und klagte über die Mühseligkeit meines Standes. „Was habe ich verschuldet“, sprach ich, „dass ich meinen Unterhalt durch Almosen suchen muss? Warum ward mir von den Gütern der Erde nicht wenigstens soviel zu teil, als zu einem ruhigen Leben nötig ist?“
So klagte ich über den Eigensinn des Schicksals, das einen Derwisch aus mir gemacht und mir ...
Mit freundlicher Genehmigung entnommen aus: Barbara Stamer (Hrsg.), Königsfurt Verlag, 2006 Schicksals-Märchenzum Erzählen und Vorlesen
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