Um Ihnen gleich eine Antwort auf diese Frage zu geben – ja, die gibt es! Dazu der Sprach- und Bibelexperte Fritz Henning Baader: „Die starken inhaltlichen Abweichungen beweisen, dass sehr starke Veränderungen durch die Übersetzungen zustande gekommen sind.“*
Der Bibeltext, wie er heute vorliegt, ist tatsächlich nur so mit Übersetzungsirrtümern gespickt. Deshalb stellt sich nicht die so oft diskutierte Frage, ob die Bibel recht hat oder nicht. Sondern die eigentliche Frage sollte lauten: Was sind überhaupt die originalen Inhalte der Bibel und was ist davon noch in der Bibel zu finden? Und was wurde mit der „stillen Post“ verändert bzw. unbemerkt „wegübersetzt“?
Tatsächlich lässt sich feststellen, dass jedes Kapitel der Bibel im Rahmen der Übersetzung inhaltlich verändert wurde. Dies in einem Umfang, der mit wenigen Worten gar nicht zu beschreiben ist.
Irreführende Wortentstellungen, die beim Übersetzen entstanden sind und die ursprünglichen Aussagen massiv verändern, gibt es in jedem Kapitel der Bibel.
In der deutschen Übersetzung der alttestamentlichen Bücher Mose ist die Rede von einer „Bundeslade”. Dabei geht es angeblich um eine Art Holzkästchen, in dem die Gesetzestafeln mit den sogenannten „Geboten” aufbewahrt und transportiert wurden. Bis heute wird über den Verbleib dieser „Kiste“ spekuliert. Wurde sie vielleicht im Zuge der Verwüstung Jerusalems im Jahre 70 n.Chr. mit den übrigen Ritualgegenständen des Tempelschatzes nach Rom verfrachtet, oder haben fromme Juden – etwa von der Essener-Gemeinschaft – die Bundeslade vorher in Sicherheit gebracht und irgendwo im Wüstensand vergraben?
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