Vorgestellt. Der Name des jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber (1878-1965) ist untrennbar mit den chassidischen Geschichten verbunden, in denen er mit großer Sprachgewalt die spirituelle Weisheit des osteuropäischen Judentums für die Nachwelt erschlossen und bewahrt hat.
VORANGESTELLT. Nach der hier angesprochenen mystischen Überlieferung wurden bei der Schöpfung Seelen und Seelenfunken aus der Urverbundenheit mit Gott in die ganze Welt verstreut. Sie sind seither darin gefangen und harren „von Gestalt zu Gestalt“ der Erlösung, d. h. in wechselnden Formen und Körpern. Diese Sichtweise deckt sich mit den neuesten Erkenntnissen von Quantenphysikern, nach denen Materie „gefrorener“, zu festen Formen verdichteter Geist ist.
„Überall in der Welt sind Seelen eingeschlossen, auch Seelenfunken. Sie leben in allem, was ist, der erlösenden Stunde entgegenharrend.“
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