Auch örtliche Bhikkhus (Mönche) beteiligen sich an Sarvodaya-Projekten
Kaum zu glauben, wie viel dieser kleine Mann im schlichten weißen Sarong in Bewegung gesetzt hat: Dr. Ahangamage T. Ariyaratne, dem internationale und singhalesische Prominenz am 5. November zu seinem 80. Geburtstag gratulierte und dankte. Er hat über 50 Jahre lang auf Sri Lanka eine der größten Selbsthilfe- Bewegungen der Welt aufgebaut und geleitet und Millionen von Menschen in ärmlichsten ländlichen Verhältnissen zu einem Leben in Selbständigkeit und Würde verholfen.
Hierzulande ist Ariyaratne kaum bekannt, in seiner Heimat Sri Lanka ist er eine nationale Instanz. Für sein Engagement für ländliche Entwicklung, Dorfaufbau und Frieden hat er eine lange Reihe von internationalen Auszeichnungen erhalten, darunter 1996 den Gandhi Friedenspreis, 1992 den Niwano Friedenspreis, 1994 den Hubert Humphrey International Humanitarian Award, den König-Bauduin-Preis. 2005, ein Jahr nach dem Dalai Lama, wurde ihm der Sushil Kumar Internationale Friedenspreis überreicht und er wurde für den Friedensnobelpreis nominiert. 1993 war er Präsident des Weltparlaments der Religionen.
Wenn wir uns zum Wohl aller engagieren, müssen die dabei eingesetzten Mittel den Prinzipien der Wahrhaftigkeit, Gewaltlosigkeit und Selbstlosigkeit entsprechen und dem Erwachen aller dienen. (Ariyaratne)
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