WAS IST TAROT ?

WAS IST TAROT ?

Ein Th ema – sechs Sichtweisen

Aus den 78 Tarot-Karten lassen sich auf intuitivem Wege unerschöpfliche unbewusste Gedankenmuster und Ideenverbindungen ablesen. Die Zuverlässigkeit der Aussagen lässt sich gut mit dem willkommenen Ratschlag eines alten, weisen Menschen vergleichen, den es ernst zu nehmen und zu beherzigen gilt. Es geht aber nicht darum, sich diesem Rat blind zu unterwerfen und die eigene Verantwortung abzugeben.

ABERGLAUBE UND SCHARLATANERIE?

Der Tarot wurde in der Hand unreifer Interpreten zum Instrument der betrügerischen Wahrsagerei. Die rationale Forschung sieht darin pseudowissenschaftliche Scharlatanerie, weil sich seine Daten mit den unvollkommenen fünf Sinnen nicht erfassen lassen.

Die Tarot-Grundideen, welche die Wellen der Zeit offensichtlich mit transzendenter Genauigkeit zu einem bestimmten Ziel und Zweck wieder ans Ufer gespült haben, wurden in der Hand der unreifen Interpreten zum größten Teil zur Waffe animalischen und astralen Persönlichkeits- Abschaums: zum Glücksspiel, zum Instrument der betrügerischen Wahrsagerei, zum zweifelhaften Objekt von Profit und Aberglaube.

Diese im Massenhumus umher liegenden Urprinzipien haben stets die richtige Adresse gefunden, etwa diesen oder jenen mit mehrschichtiger Anschauung beobachtenden Okkultisten, der in diesem Bruchstück die verborgenen Zusammenhänge erkannte und dieses magische Rufzeichen der esoterischen Praxis rekonstruierte, enträtselte und wieder neu erschuf.

Die rationale Forschung sieht in diesen Experimenten pseudowissenschaftliche, unbegründete Scharlatanerie, eine subjektive Phantasterei, weil sich ihre Daten nicht aus dem Boden graben und mit den unvollkommenen fünf Sinnen nicht erfassen lassen.

Maria Szepes

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