Dirk Grosser, Autor

Dirk Grosser (*1971) schreibt für verschiedene spirituelle Magazine, ist Co-Autor diverser Bücher (u.a. mit Wolf-Dieter Storl) und seit einigen Jahren im Verlagswesen tätig, wobei er vorrangig Bücher zu Naturspiritualität und den mystischen Zweigen der Weltreligionen lektoriert, bearbeitet und herausgibt.


Artikel des Autors


Wie können wir unsere Herzen füreinander öffnen und uns miteinander verbinden, für das große Ganze einstehen und dabei ganz wir selbst bleiben? Theoretisch ausgeklügelte Weltbilder und Gottesvorstellungen helfen hier nicht weiter…
Er ist ein engagierter und streitbarer Mann: Matthew Fox, 1940 geboren, ehemaliger Dominikanermönch und Theologe, den Thomas Berry als den „kreativsten, umfassendst denkenden und sicherlich herausforderndsten spirituellen Lehrer Amerikas“ bezeichnete. 34 Jahre lang war Fox Mitglied des Dominikaner- Ordens, bis er vom damaligen Kardinal Ratzinger Redeverbot erhielt und schließlich aus dem Orden ausgeschlossen wurde. Seine erdverbundene Theologie führte ihn sowohl zur Gründung der University of Creation Spirituality, an der er gemeinsam mit dem Physiker Brian Swimme lehrte, als auch zur Zusammenarbeit mit dem Biologen Rupert Sheldrake, mit dem zusammen er die menschliche Seele als morphisches Feld erforschte. In seinem neuesten Buch Die verborgene Spiritualität des Mannes identifiziert er einen Großteil der Krise unserer Welt als Krise der Männlichkeit, die von einem falschen Männer-Bild einer Herrscher- Kultur überführt werden müsse in die wirklich...
Was wissen wir tatsächlich über ein Weiterleben nach dem Tod? Solange es keine Gewissheit über Auferstehung in der einen oder anderen Form gibt, ist es da nicht sinnvoller, sich einem bewussten Leben im Hier und Jetzt zu widmen?
Vor 2.500 Jahren fand ein indischer Prinz nach langen Jahren und Irrwegen des spirituellen Suchens die Erleuchtung. Er wurde zum Buddha, lehrte seinen Weg der Meditation, hielt sich dabei fern von spekulativer Metaphysik und riet jedem seiner Zuhörer und Schüler das von ihm Gesagte selbst zu überprüfen.
Schlägt man in diesen Tagen die Zeitung auf oder schaut Nachrichten im Fernsehen, so ist man oft bestürzt über die Zahl von Konflikten, die zwischen Menschen verschiedener Nationen und/oder Religionen herrschen. Feindselig stehen sich die Lager gegenüber und niemand scheint bereit, einen Schritt auf den anderen zuzugehen. Missverständnisse, Unwissen, Vorurteile – all das verstärkt dieses Gefühl der Trennung, welches schon seit Anbeginn der menschlichen Geschichte andauert.
Im Gegensatz zum ausschließlich männlich geprägten und machtorientierten Christentum aus Rom, das den Vorrang und die Herrschaft des Menschen über die Natur betont, vermittelt das irischkeltische Christentum eine positive Wertschätzung der belebten Umwelt. Diese resultiert, wie Dirk Grosser zeigt, aus einem Gefühl des Eingebundenseins in die Güte der Schöpfung.
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