GESELLSCHAFT: Freiheitskampf in Myanmar
Seit dem 20. September demonstrieren in Myanmar, vormals Birma bzw. Burma, Hunderttausende von Menschen für ihre Freiheit und für Demokratie. Das Land wird seit Jahrzehnten von einer Militärjunta unterdrückt, die eng mit der Volksrepublik China zusammenarbeitet. Es steht zu befürchten, dass die Diktatoren ähnlich brutal gegen die Demonstrationen vorgehen wie vor 20 Jahren, wo Tausende von Studenten erschossen wurden. Allerdings geht die Protestaktion diesmal maßgeblich von buddhistischen Mönchen aus. Sie genießen in der Bevölkerung hohes Ansehen. Laut aktuellen Nachrichten am 26. 9. 2007 sind bereits acht Menschen erschossen worden. Die seit Jahren unter Hausarrest stehende Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi wurde in das berüchtigte Staatsgefängnis der Hauptstadt Rangun überführt. Die UNO und die EU haben bereits offiziell Einspruch erhoben und an die Militärregierung appelliert, die Auseinandersetzungen friedlich zu beenden. Der Cartoon ist ein Bild der Hoffnung.

