MEDIZIN: Pflaster macht Injektionen überflüssig
Menschen mit Angst vor Spritzen dürfen jubeln: Ein neuartiges Pflaster soll Medikamente verabreichen können und dabei ganz ohne Injektionsnadeln auskommen. Das Patent basiert auf der Tintenstrahl- Technologie von Hewlett Packard und gibt Wirkstoffe richtig dosiert und vollautomatisch unter die Haut von Patienten ab. Das „digitale Pflaster“ verfügt über 14.000 Mikronadeln pro Quadratzentimeter sowie eine Wärmeeinheit. Mehrere Mikroprozessoren steuern die für den jeweiligen Patienten in - dividuell dosierte Ab gabe von einem oder mehreren Medikamenten.
"Mit dem Pflaster kann die Verabreichung von Arzneimitteln zu unterschiedlichen Zeitpunkten programmiert und automatisch durchgeführt werden“, erklärt Joe Beyers, Leiter der Lizenzabteilung von HP. Jede Abgabe wird dann in einer Log-Datei gespeichert. Der Patient kann eine Abgabe außerdem manuell auslösen, wobei aber Sicherheitssysteme eine missbräuchliche Anwendung verhindern. Nach Angaben von HP arbeitet das Pflaster komplett schmerzfrei. Derzeit existiert nur ein Prototyp des Pflasters. Bislang wurden noch keine Tests an Menschen oder Tieren durchgeführt. Das will die Firma Crospon nun so schnell wie möglich nachholen und sich in weiterer Folge um die Zulassung sowie Produktion und Vermarktung des Produkts kümmern.
Quelle / Info: pte

