Politik: Spirituelle Reinigung vom bösen Bush

April 2007

Auf seiner einwöchigen Südamerika-Tournee im März, die von heftigen Protesten begleitet war, besuchte US-Präsident G.W. Bush auch eine alte Maya-Kultstätte in Guatemala. Schon vorher kündigten Maya-Priester an, sie würden nach dem Besuch des US-Präsidenten ihre heiligen Stätten von bösen Geistern reinigen. „Dass ein Mensch wie Bush unsere heiligen Stätten betritt, ist eine Beleidigung für unser Mayavolk“, erklärte Juan Tiney, Leiter der nationalen Vereinigung der Indigenen Völker in Guatemala. „Spirituelle Führer der Mayagemeinschaft haben entschieden, dass die Heiligen Stätten nach Bushs Besuch unbedingt von bösen Geistern zu reinigen seien.“

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