SCHULE: Feng Shui im Klassenzimmer

Oktober 2005

Nachdem sie sich lange genug mit lustlosen Schülern herumgeplagt hatte, kam die Grundschullehrerin Anke Schenk (47) aus Laatzen bei Hannover auf die Idee, zusammen mit den Eltern und einem Feng- Shui-Berater das Klassenzimmer umzugestalten: Rote Gardinen und ein Teppich in der Mitte, Stühle und Tische im Kreis statt in geraden Reihen. Schon nach zwei Wochen zeigten die Erstklässler eine „deutliche Verbesserung der Konzentration“. Die Kinder seien „wesentlich motivierter, die phlegmatischen arbeiteten zügiger, die ruppigen verhielten sich ausgeglichener.“ Es falle den Kindern leichter, einander ausreden zu lassen. Schenks Kollegen bestätigen, dass mit dieser Klasse angenehmer zu arbeiten sei. Der Erfolg beeindruckte auch im niedersächsischen Kultusministerium. Dort plant man nun, demnächst in zehn Schulen Feng-Shui-Räume einzurichten.

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