SPIRITUALITÄT: Maharishi Mahesh Yogi gestorben
Einer der großen spirituellen Lehrer unserer Zeit, Maharishi Mahesh Yogi, ist tot. Er starb am 5. 2. 2008 in seinem Haus in den Niederlanden, vermutlich 91 Jahre alt. Er hatte 1958 die Transzendentale Meditation ins Leben gerufen. In den Folgejahren zog der im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh geborene Maharishi viele Film- und Musikgrößen in seinen Bann, unter anderem die Beatles und die Beach Boys. In den 1940er und -50er Jahren erlernte er sein Wissen beim Guru Dev im Himalaja. Sein Buch „Wissenschaft des Seins und die Kunst zu leben“ von 1964 wurde in 15 Sprachen übersetzt. 1990 ließ sich der Guru in einem alten Kloster in Vlodrop in den Niederlanden nieder. Von dort aus verbreitete die Bewegung ihre Ideen über eine eigene Fernsehanstalt sowie wöchentliche Pressekonferenzen. Rund fünf Millionen Menschen weltweit hängen der Bewegung an, die Glück als das oberste Ziel preist. „Glücklich zu sein ist von größter Bedeutung“, schrieb der Guru 1967. Erfolg entstehe erst durch Glück. „Sei unter allen Umständen glücklich. Stelle dir die Nervosität, die zu dir kommt, als einen Regentropfen vor, der in den Ozean deiner Glückseligkeit fällt.“ Der Weg zum Glück liegt der Bewegung zufolge unter anderem in Massenmeditationen. Sie sollen positive Energie erzeugen und Negatives wie Kriege und Gewalt beenden. Als Nachfolger von Maharishi wurde Maharaja Nader Raam bestimmt. Infos unter: www.maharishi.de
Quelle / Info: sueddeutsche.de u.a.

