Magazin Visionen - Einfach. Besser. Leben.

Willkommen mit einem Thema, das uns nie mehr loslässt, wenn…? Wenn es uns nur ein einziges Mal gepackt hat. Weshalb? Weil es so faszinierend ist. Weil es neue Kontinente eröffnet. Weil es ein Abenteuer ermöglich, das direkt mit uns zu tun hat und uns ein Leben schenkt, das ohne die Lust und den Mut, die übliche Form zu überschreiten, nie und nimmer möglich geworden wäre.

Transformation

Genau das drückt das Wort „Transformation“ aus. „Trans“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet: darüber hinaus, hindurch, jenseits. Das Wort zielt also auf das, was sich jenseits der sichtbaren Form bewegt. Was ist das? Natürlich das, was jenseits der Materie liegt – oder anders gesagt, was durch das Kleid der Materie verborgen ist und das durch das Ablegen der offensichtlichen Form als neuer Hintergrund sichtbar wird.

Was liegt hinter der Form?

Natürlich das Formlose. Um dorthin zu kommen, müssen wir drei Tore durchschreiten, die uns bekannt sind. Das erste Tor führt uns aus der Ebene des Körpers hinaus. Das zweite Tor lässt den Verstand hinter sich. Das dritte Tor lässt uns zittern. Wer es durchschreitet, lässt auch das Herz hinter sich.Dies ist eine dreifache Transformation. Wir haben drei uns mehr oder weniger vertraute Felder hinter uns gelassen. Nun erreichen wir die Vierte Ebene. Das Vierte ist unsere wahre Natur. Der Mystiker George Gurdjieff (1866–1949) nannte seinen Weg den „Vierten Weg“ und im Osten wird der höchste Seinszustand „Turiya“ – das Vierte – genannt.

Der Weg nach Turya

Wir müssen über den Körper hinauskommen in dem sicheren Verständnis, dass wir zwar einen wundervollen Körper haben, jedoch mehr als dieser Körper sind. Der Körper ist grandios. Es geht nicht darum, gegen den Körper eingestellt zu sein. Im Gegenteil, im Körper finden wir alles: Das Licht der Sterne, das Wasser der Ozeane, den Atem des Geistes – und unser Körper ist aus dem Lehm von Mutter Erde geformt. Das bedeutet, wir finden im Körper alles, und gleichzeitig gilt es, den Blick für das zu öffnen, was jenseits der sichtbaren Form liegt.

Der einzige Weg, den Körper, den Verstand und auch das Herz zu transformieren ist Bewusstheit. Bewusstheit – nicht Quälerei, nicht Askese – Bewusstheit! Es ist nicht nötig, den Körper in tausenderlei Positionen zu verrenken. Beobachte ihn einfach. Sei Zeuge. Beobachte den Körper mit aufrichtiger Beteiligung – doch identifiziere dich nicht damit.

Transformation

Genau das gleiche gilt für den Verstand. Das Denken ist der zweite konzentrische Kreis. Wenn du dein Denken beobachtest, verbrennen die Gedanken im Feuer deiner Wachheit. Stille kehrt ein. Ein natürlicher, freier Raum öffnet sich. Dann bleibt nur noch ein Drittes, das Subtilste, das Herz als Sitz der Gefühle. Auch hier gilt: Der Schlüssel bleibt gleich. Er lautet beobachte. Sei Zeuge. „Watcher on the hill“, sagen die Engländer.

Du sitzt auf einem Berg, der Wind zieht vorbei, die Wolken, die Vögel … Du nimmst alles wahr, doch du bist nicht identifiziert. Du bist jenseits davon. Du bist der Zeuge, der alle Formen transzendiert hat. Überschritten. Du bist der Beobachter, der nicht weiter beobachtet werden kann. Das ist Transformation. Willkommen in 2014.

www.neuland.vision

Karl Gamper

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