Magazin Visionen - Einfach. Besser. Leben.

Eugen Staub auf dem Weg des Zen

Wer Eugen Staub begegnet, trifft auf ein „Sonntagskind“ – sagt er selbst. Leuchtende blau-grüne Augen, ein offener Blick, herzliches Willkommen, ein Mann mit Engagement und Begeisterungskraft. Doch Eugen Staub ist nicht alles in den Schoß gefallen. Um die 40 erwischt auch ihn die Sinnfrage. Alles ist gelungen: die Partnerschaft, seine drei Kinder, Erfolg im Beruf, ein vorzeigbares Heim, sieben Marathons absolviert, Freunde, was man zu einem guten Leben braucht. Dahinein dann doch die Frage: War’s das? Erschöpft vom Laufen – nicht grade im Hamsterrad, aber doch auf dem Laufband des Erreichenwollens. „Ich hatte eine tiefgreifende Sehnsucht nach ich weiß nicht was“, erzählt Staub.

Ich suche, ich weiß nicht was“

Er macht sich auf die Suche. Zu den Jugendtagen in der Pfarrei, wo man die Theologie der Befreiung diskutierte, Leonardo Boff studierte und über die Fragen des Lebens philosophierte, hatte er längst den Bezug verloren. „Über die Erstkommunion meines Sohnes war ich als Lektor und Kommunionhelfer wieder in die Gemeindearbeit eingestiegen“, blickt Staub zurück, „aber die Antwort auf meine Suche war das noch nicht.“

Er geht los – ohne festes Ziel, aber er geht. Trifft Menschen, liest Bücher, besucht Kurse: Amma, die Inderin, die ihre Zuhörer durch Umarmen heilt, Graziella Schmidt, die spirituelle Hebamme. Er liest bei Eckart Tolle über das Jetzt!, die Kraft der Gegenwärtigkeit. Und besucht im nahegelegenen Lassalle-Haus bei Lukas Niederberger einen Kurs zum Beten. „Dort gab es zum ersten Mal das Gefühl: Ah, das könnte damit gemeint sein.“

„Ich wollte dem Spirituellen einen festen Raum geben mitten in meinem Leben, nicht nur in den Sonderzeiten besonderer Seminartage.“

Wir hoffen, Sie finden diese Vorschau auf den Artikel aus dem Magazin VISIONEN interessant! Es würde uns sehr freuen, Sie als neuen Abonnenten des Magazins begrüßen zu dürfen.

Heft bestellen

Visionen Newsletter abonnieren

nach oben