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Interview mit dem Musiker Christopher Cross

Mit Songs wie Ride Like The Wind, Sailing oder dem Oscar®-prämierten Arthur’s Theme aus dem gleichnamigen Film mit Liza Minelli schuf Christopher Cross in den 1980er Jahren Evergreens. Bereits sein selbstbetiteltes Debüt heimste fünf Grammys ein. Die Messlatte lag also hoch. Nach einigen weiteren Alben wurde es ruhiger um Christopher Cross, denn obwohl er weiterhin Musik machte, blieben die ganz großen Hits aus. Nun legt der Gitarrist mit Secret Ladder ein Album vor, dessen Texte mitunter ernstere Themen anstimmen, und nicht zum ersten Mal geht der Sänger mit der Kirche und ihren Auswüchsen hart ins Gericht.

Wenn man Stücke wie Got To Be A Better Way hört, in dem es um einen desillusionierten Lebensstil geht, klingt das so, als lägen Ihnen bestimmte Themen schon länger auf der Zunge, die einfach mal raus mussten.

Das muss wohl irgendwie am Alter liegen. (lacht) Die Songs, die mein Kollege Rob und ich schreiben, reflektieren immer mehr das, was wir so um uns herum sehen, und wie sich die Welt verändert. Wir sind beide Väter und da trägt man sich schon mit dem Gedanken, wie die Welt, in der wir alle leben und unsere Kinder aufwachsen sollen, ein besserer Ort werden kann. Als wir noch jung waren, hatten wir uns so manches anders vorgestellt, wenn wir einmal Kinder haben würden. So wie sich die Dinge entwickelt haben, waren wir über das eine oder andere schon frustriert. Songs wie Got To Be A Better Way sollen unsere Kritik an der Politik der US-Regierung ausdrücken. Ich glaube, wenn man älter wird, werden gerade solche Themen einfach immer wichtiger. Wir sind erwachsen geworden und das spiegelt sich auch in den Texten wider.

Claudia Hötzendorfer

FOTO: Christopher Cross

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