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Wie Sterben erträglich wird

Erst seit einigen Jahrzehnten gibt es Hospizdienste, die Sterbende professionell betreuen – ambulant zuhause oder stationär in einem Heim. Ulrich Rützel schildert im VISIONEN-Interview seine Erfahrungen als ehrenamtlicher Sterbebegleiter.

Hospiz (lat. hospitium = Herberge) ist eine Einrichtung zur Sterbebegleitung. Menschen, die nach ärztlicher Diagnose nur noch wenige Tage oder Wochen zu leben haben, werden aus dem Krankenhaus als unheilbar entlassen. Sie erhalten eine medizinische und seelische Versorgung, die darauf ausgerichtet ist, ihnen die restliche Zeit des Lebens so angenehm und würdevoll wie möglich zu gestalten. Dazu gehören die Palliativ-Medizin mit ihrer schmerzlindernden Therapie und die ehrenamtlich ausgeführte Sterbebegleitung.

Einzelne erste Hospize speziell für Sterbende wurden bereits 1842 von Madame Jeanne Garnier in Lyon und 1879 von den irischen Schwestern der Nächstenliebe  in Dublin begründet. Das erste moderne Hospizwar das von Cicely Saunders  1967 bei London begründete St. Christophorus, das heute bis 2.000 Patienten beherbergt. In Deutschland gibt es laut Deutschem Hospiz- und Palliativ- Verband zurzeit 195 stationäre Hospize, 231 Palliativstationen in Krankenhäusern und diverse Palliativdienste sowie über 1500 ambulante Hospizdienste.

Christian Salvesen

FOTO: Thinkstock

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