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Uwe Albrecht

Diagnose und Behandlung ohne Geräte? Für Schulmediziner kaum vorstellbar. Für den Arzt Uwe Albrecht der richtige Weg zur Heilung. Er arbeitet mittels intuitiver Diagnostik auf energetischer Ebene.

Medizin ohne Geräte

Mit seinem energiemedizinisch-ganzheitlichen Ansatz sieht sich Uwe Albrecht in der Tradition von Ärzten wie Paracelsus oder der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), die den Menschen als Ganzes betrachten, um die Ursachen für Beschwerden und Erkrankungen zu erforschen, anstatt, wie heute üblich, Symptome zu bekämpfen. Die intuitive Diagnostik ist effektiv und leicht erlernbar. In einem Lehr- und Arbeitsbuch gibt Uwe Albrecht nicht nur Ärzten und Therapeuten eine ausführliche Einführung in das System, sondern auch Selbstanwendern, die den Ursachen für Beschwerden auf den Grund gehen wollen.

Herr Albrecht, wer kommt mit welchen gesundheitlichen Problemen zu Ihnen in die Praxis?

Zu mir kommen Patienten mit Schnupfen und Grippe, Krebs oder Herzbeschwerden genauso wie mit Beziehungsproblemen oder Lebenssinn- Themen. Im Grunde das klassische Spektrum eines Hausarztes, erweitert um den Blick auf Lebensthemen bis hinein in den Businessbereich.

Sie verzichten auf Geräte bei der Diagnostik, auch später bei der Behandlung?

Ich verwende keine Geräte, weder für die Diagnostik noch für die Behandlung. Ich verzichte auch auf Medikamente. Ich sehe den Patienten in der  Regel nur einmal und gebe dem Patienten alles, was ich kann. Ich helfe ihm gewissermaßen diagnostisch wieder auf die Beine. Danach sehe ich  ihn oft über Monate und sogar Jahre nicht mehr.

Heißt das, es gibt auch keine Folgetermine?

Nein, weil Folgetermine im Grunde meine Leistung und das Vertrauen in den Patienten limitieren. Wenn ich ihm sagen würde: „In zehn Tagen musst du wiederkommen“, heißt das nichts anderes als: „Ich vertraue dir und meiner Leistung nur sieben Tage und die restlichen drei musst du  leiden, damit du bereit bist, wiederzukommen.“ Wenn ich hingegen sage: „Wir sehen uns in sechs Monaten wieder, ruf mich einfach an, wenn du  mich brauchst“, signalisiere ich Vertrauen in den Patienten, sein Leben zu verändern.

In der einen Behandlung habe ich alles gegeben, was ich  konnte, habe therapeutisch alles ausgeglichen, was mir zu tun erlaubt war. Dafür brauche ich meist nicht länger als eine Stunde. Mit dieser Art von Leistung bringe ich alles wieder in Fluss und nehme die unbewussten Blockaden  raus. Damit kann der Patient weitergehen – ohne mich.

Können Sie das an einem konkreten Beispiel erklären?

Wenn ein Tumorpatient zu mir kommt, ist meine erste Bitte,  mir einen Grund zu geben, warum er weiterleben will. Ich frage ihn: „Was hast du  noch vor? Was ist dein Lebenssinn?“ Der Sinn ist nicht, dass er beispielsweise für jemand anderen da sein will, sondern es geht allein darum, was  er für sich selbst will, tun, manifestieren, erfahren möchte. Weil das am Ende die Kraft ist, die ihn aus der Tumorerkrankung wieder herauszieht. Es ist nicht der Kampf gegen den Tumor, denn der ist nichts weiter als ein Energiefeld, das sich von seinem Wirt ernährt. Es ist meine Aufgabe dem Menschen dabei zu helfen, sich wieder wahrzunehmen, aus der Angst herauszukommen, ins Vertrauen zu kommen und sich auf das zu  konzentrieren, was er hier zu tun hat.

Welche Rolle spielt das Unbewusste bei der Intuitiven Diagnostik?

Das Unbewusste beeinflusst uns zu 95 %. Das heißt, vom Kopf her sagen die Leute immer, ich will gesund, glücklich und reich sein. Aber das  Unbewusste sagt fast immer genau das Gegenteil! Durch Verfahren wie den Armlängentest habe ich die Möglichkeit, direkt mit dem Unbewussten  n Kontakt zu treten und es zu fragen, was es möchte. Was sind die Lernaufgaben? Welche alten Themen sind abzuarbeiten?

Kann ein Patient auch selbst Zugang zum Unbewussten finden?

Der erste Schritt ist das Testen, beispielsweise durch den Armlängen- oder Muskeltest, um klare Aussagen auf Fragen zu erhalten. Der zweite wäre  as Üben des Mitgefühls als Vorstellung: Wenn ich ein anderer Mensch oder ein Organ wäre, wie würde ich mich fühlen? Der dritte Schritt  sind virtuelle Räume, durch die ich reise oder in denen ich mich gedanklich mit den Händen bewege. In meinen Kursen bin ich immer fasziniert  davon, wie schnell die Menschen mit diesem System arbeiten können. Schon am zweiten Tag können sie diagnostizieren, wie ich es nach 20  Jahren nicht besser könnte. Denn im Grunde müssen wir uns nur an das erinnern, was wir sowieso schon als Kinder konnten, nämlich sich selbst spüren.

Es kommt vor, sagen Sie, dass ein Patient das Thema eines Partners oder Familienmitglieds übernommen hat. Was passiert, wenn dieser nicht zu einer Behandlung bereit ist?

Oder bereits verstorben ist. Das ist mit energetischer Medizinarbeit  kein Problem. Denn es gibt keine klassischen Grenzen von Raum und Zeit,  wenn man auf diese Weise vorgeht. In so einem Fall kann ich intuitiv Heilkarten ziehen, um so die Energien zu komponieren, die ich für die Quelle des Themas bräuchte. Die kann ich dem Klienten an die Hand geben, um sie der Seele des anderen als Geschenk zu übergeben. Ich darf dabei  nicht manipulieren. Aber in dem Moment, in dem ich den Klienten bitte, ohne Absicht von Herzen dieses Geschenk an die Seele der anderen  Person zu machen und sie entscheiden zu lassen, ob sie es annimmt, hat noch keine Seele bisher Nein dazu gesagt. Voraussetzung ist, das  Geschenk kommt von Herzen und ohne Absicht. Meine zweite Aufgabe ist es dann, mit dem Klienten zu arbeiten, dass er aus dem Muster  herauskommt, Themen von anderen zu übernehmen, z.B. über das Gefühl, sich dauernd kümmern zu müssen.

Da sind Sie doch mehr Psychologe als Therapeut.

Natürlich. Denn es ist eine Medizin, wie sie Paracelsus noch vertrat. Es ist Psychologie, Homöopathie, energetische Medizin und vielleicht ein wenig auch das, was ein Priester macht. Genau das macht es für mich so reizvoll, in all diesen Bereichen wirken zu können.

Buchtipp
Uwe Albrecht – „Intuitive Diagnostik“,
Knaur/Mens Sana 2015 (inkl. DVD)

Uwe Albrecht

FOTO: Uwe Albrecht

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