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Essbare Blüten

Heilkundige Mönche und Ordensschwestern haben sie vielseitig eingesetzt. Heute erleben viele Blüten mit heilender Wirkung wie z. B. Gänseblümchen, Lavendel, Rose und mehr ein Comeback.

Ob Löwenzahn, Kapuzinerkresse oder Ringelblume, die Blüten vieler Pflanzen sind essbar und verleihen Suppen, Saucen oder Salaten eine ganz besondere Note. Dekorativ sind sie obendrein und damit ein Blickfang für festliche Tafeln.  

Schon vor Jahrhunderten würzten und färbten unsere Vorfahren ihre Speisen mit den Blüten von Färberdistel und Ringelblume. Die Römer verwendeten Borretsch- und Rosenblüten um Wein ein besonderes Aroma zu verleihen. Die Knospen von Gänseblümchen, Ringelblume und der Kapuzinerkresse wiederum dienten als Ersatz für Kapern.

Lavendel

Wer es einmal selbst ausprobieren möchte, kann jetzt im Spätsommer beispielsweise Lavendelblüten sammeln. Idealerweise schneidet man sie  morgens  oder abends, nicht in der Mittagshitze. Die robuste, die Sonne liebende Pflanze lässt sich auch gut im Topf ziehen. Geschmack und  Aroma der Blüten sind sehr intensiv und leicht säuerlich. Vorsichtig dosiert, verleihen sie Süßspeisen wie pikanten Gerichten und Cocktails eine  ganz besondere Note. Aus Blüten, die nach der Ernte als Bund kopfüber an einem trockenen Ort aufgehängt werden, lassen sich Tinkturen und Auszüge herstellen, beispielsweise für desinfizierendes Mundwasser oder, auf die Haut aufgetragen, zur Insektenabwehr. Traditionell wird  Lavendel wegen seiner beruhigenden und krampflösenden Wirkung gern eingesetzt. Ein Tee aus Lavendelblüten hilft gegen Schwitzen und  Husten.

Claudia Hötzendorfer

FOTO: Thinkstock

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