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Glück

Glücklich sein ist eine Entscheidung, die wir selbst treffen! Das Glück liegt nicht auf der Straße, sondern in uns selbst. Und - wir können einiges dafür tun, dass es wächst.

Glück – was für ein schöner Gedanke! Und was für ein vieldeutiger Begriff. Denn Glück ist ein subjektiver Zustand, ein tiefes positives Gefühl, eine persönliche Erfahrung des inneren, emotionalen Wohlbefindens. Was aber macht die Menschen glücklich? Und wie entsteht überhaupt Glück?

Dem Glück auf die Spur

Hängt das Glück irgendwie mit den Lebensumständen zusammen? Um das herauszufinden, betreiben Psychologen und Soziologen (neuerdings  auch Ökonomen) seit den 1990er Jahren Feldstudien rund um den Globus und führen detaillierte Umfragen durch. Faktoren wie Einkommen, Lebenserwartung, politisches System, Beruf, Gesundheitsversorgung, Familienstand usw. werden erfasst und zum persönlichen Glücksempfinden  bzw. zur Lebenszufriedenheit in Beziehung gesetzt. Die bislang größte Datensammlung (ca. 10.000 Studien und 3.000 Umfragen) hat der  niederländische Soziologie-Professor Ruut Veenhoven mit der „World Data Base of Happiness“ an der Erasmus-Universität Rotterdam erstellt.

Für die subjektive Zufriedenheit und Selbsteinschätzung spielt es – so stellt sich heraus – eine große Rolle, in welcher Kultur man erzogen wurde  und lebt. Zum Beispiel sind Japaner trotz ihres höheren Lebensstandards weit unzufriedener als Südamerikaner. Auf dem Happy Planet Index  (HPI) der New Economic Foundation rangieren Inder mit einem Wert von 50.9 noch vor den Deutschen (47.2) und den US-Amerikanern (37.3). (www.happyplanetindex.org)

Das Glücksempfinden der befragten Menschen ist also nicht unbedingt an ihren finanziellen und sonstigen  Lebensumständen abzulesen. Es hängt auch nicht davon ab, wie viel und was sie besitzen, sondern – laut Psychologen – von der Art der  Aufmerksamkeit und Wertschätzung, die sie sich selbst, ihren Mitmenschen und den Dingen in ihrem Leben schenken.

Auch die Hirnforschung  untersucht seit langer Zeit das Glück – zumindest die chemischen Reaktionen im Gehirn, die Freude und Hochgefühle begleiten. Das  Zusammenspiel von Neuronen im Mittel- und Frontalhirn, von Neurotransmittern, Dopamin und Endorphinen ist zwischenzeitlich wohlbekannt.  Entsteht Glück also im Gehirn? Ist Glück ein Produkt der Gehirnchemie? Zumindest spielt ein gut funktionierendes und gutversorgtes Gehirn eine Rolle dabei.

Inge Hasswani

FOTOS: Thinkstock

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