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Der Schwingungstherapeut und Astrologe Thomas Künne sieht in den kosmischen Farben eine wunderbare Möglichkeit, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und glücklicher und gesünder zu leben.

In den kosmischen Farben, die aus den Planetenfrequenzen berechnet werden, liegt Thomas Künne zufolge ein enormes heilsames und  schöpferisches Potenzial. „Die Planeten stehen für bestimmte Archetypen nach der Lehre von C. G. Jung, und unsere menschlichen Organe und  Körperpartien lassen sich diesen zuordnen. Gehen wir mit der passenden Farbschwingung in Resonanz“, erklärt der Schwingungstherapeut, „werden  Ver-Stimmungen in unserem Körperland harmonisiert, Blockaden gelöst und Defizite ausgeglichen.“

Herr Künne, Sie haben inzwischen mehr als dreißig Bücher geschrieben und veranstalten Seminare zur Archetypenlehre und Planetenschwingung mit Teilnehmern aus ganz Europa. Welches „Neuland“ haben Sie mit Ihrem aktuellen Buch „Heilen mit kosmischen Farben“ betreten?

Künne: Ich habe Kunst studiert und bereits hier die unglaubliche Kraft und Magie von Farben kennen lernen dürfen. Durch die Zusammenarbeit mit  Hans Cousto für unser gemeinsames Buch „Heilsame Frequenzen“ (Mankau Verlag) habe ich gespürt, welches heilsame und schöpferische Potenzial  in den kosmischen Farben liegt. Im nun beginnenden Wassermann-Zeitalter ist die Zeit reif für dieses „Neuland“ der kosmischen Farben.

Ihre Lebensaufgabe ist es, Menschen auf ihrem Weg zur Aktivierung ihres Inneren Heilers und ihrer Selbstheilungskräfte zu unterstützen und zu  begleiten. Für wen ist „Heilen mit kosmischen Farben“ geeignet?

Künne: Für alle, die an die positive Kraft von Harmonie, Balance und In-der-Mittesein glauben. Oder ganz allgemein ausgedrückt: Für alle, die darauf achten, was ihnen guttut und was nicht. Und hier bietet dieses Buch eine Fülle an Möglichkeiten zur Bewusstwerdung und auch zur  persönlichen Umsetzung und Optimierung des eigenen Lebensumfeldes.

Heilen mit kosmischen Farben lässt sich als Ergänzung zur Stimmgabeltherapie mit Planetenfrequenzen verstehen und hilft dabei, vital, ausgeglichen  und gesund zu sein, zu werden oder auch zu bleiben. Wie kommt diese positive Wirkung zustande?

Künne: Durch die passende Schwingung gehen wir in Resonanz zu unseren Selbstheilungskräften und unserem Inneren Heiler. Die äußeren Impulse  wirken dabei wie ein Starthilfekabel oder ein Souffleur für unsere inneren Prozesse; im Falle der Stimmgabeltherapie (Phonophorese) sind es  „hörbare“ Planetenfrequenzen, im Falle der kosmischen Farben „sichtbare“. Bei beiden tragen unsere Wahrnehmungssinne diese heilsamen  Informationen blitzschnell nach innen in unser Körperland, wo sie weiterverarbeitet werden und zum Wohlbefinden beitragen können.

Heilen mit Farben gilt als eine der ältesten Behandlungsmethoden der Menschheit. Welche Möglichkeiten gibt es, konkrete Beschwerden,  Verstimmungen oder Blockaden zu therapieren?

Künne: Vergleichen wir den menschlichen Körper mit einem Klangkörper, dann können wir Beschwerden und Blockaden auch als Ver-Stimmungen  verstehen. Kluge Menschen haben zu allen Zeiten erkannt, dass sowohl Töne, Klänge als auch Farben helfen können, Blockaden zu lösen und Ver- Stimmungen wieder so einzuschwingen, dass es keine „Misstöne“ mehr gibt.

Nach Auffassung der Schwingungslehre sind Sehen und Hören zwei Seiten derselben Medaille. Was ist dieses gemeinsame Prinzip, und wie lässt es  sich für Gesundheit und Wohlbefinden nutzen?

Künne: Beim kosmischen Menschen können wir bestimmte Organe und Körperpartien dem jeweiligen Planeten zuordnen. Dieser Planet seinerseits  steht für einen Archetypen, wie zum Beispiel Merkur für unsere Atmungsorgane, Mars für Zähne und Muskulatur oder auch Mond für den Magen. In  der Stimmgabeltherapie verwenden wir im Sinne von Samuel Hahnemann – gemäß dem Motto der Klassischen Homöopathie „simile similibus curentur“ (Ähnliches mit Ähnlichem heilen) – die entsprechenden hörbaren Planetenfrequenzen, die in der mehrfachen Oktavierung (Verdopplung)  die kosmische Farbe ergeben.

Der Umgang mit Farben ist eine sehr persönliche und individuelle Angelegenheit, die zugleich von kulturellen Aspekten überformt wird. Wie verhalten sich demgegenüber die kosmischen Farben zu den archetypischen Wesenseigenschaften des Menschen?

Künne: Die persönlichen Farbtheorien von Individuen, Gemeinschaften oder ganzen Völkerstämmen können sehr differieren, ja sogar vollkommen  konträr sein, wie dasBeispiel der Farbe für Trauer in West (schwarz) und Ost (weiß) deutlich vorAugen führt. Kosmische Farben dagegen können wir  durchaus als „objektiv“ bezeichnen, denn sie werden nicht von menschlichen Vorlieben bestimmt, sondern durch eine klare und transparente Berechnung der Planetenfrequenzen, die in München dieselbe Gültigkeit haben wie in New York oder Sydney.

Im Praxisteil Ihres Buches stellen Sie intuitive und rationale Zugänge zu den kosmischen Farben vor. Wie lassen sich diese „wahrnehmen“ und im Alltag nutzen?

Künne: Bekanntlich sind manche Menschen eher rational, andere dagegen eher emotional. Ich wollte für beide „Fraktionen“ geeignete Balancings  anbieten, um zum einen den Zugang zu erleichtern und zum anderen dabei zu helfen, mögliche Defizite zunächst zu erkennen und in der Folge auszugleichen.

Sie regen dazu an, die persönliche Lebensumwelt bewusst „farbig“ zu gestalten. Wie gelingt eine optimale individuelle Farbwahl, und was kann  passieren, wenn man dabei auf die „falsche“ Farbe setzt?

Künne: Das Buch „Heilen mit kosmischen Farben“ möchte neben einer schlüssigen und wissenschaftlichen Erklärung zum aktuellen Stand der  Zellbiologie und zur menschlichen Resonanz auf Schwingung (Farbe ist Schwingung) vor allem auch praktische Tipps und Hinweise geben, „Farbe zu  ekennen“. Und zwar nicht  irgendwelche Farbe(n), sondern die Seelenfarben, die zu mir gehören. Dieser bewusste Schritt gehört ebenso zu einer gesunden Lebensweise wie beispielsweise die Ernährung.

DAS BUCH
Thomas Künne: Heilen mit kosmischen Farben. Stimmige Farbanwendungen für Gesund heit und Wohlbefinden.
Mit 11 Farbtafeln. Mankau Verlag, 2017. 159 Seiten,
Euro 20,- - www.mankau-verlag.de

FOTO: Thomas Künne, Mankau Verlag

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