
Die Folgen, die unsere verschwenderische Außenbeleuchtung für Flora, Fauna und auch uns selbst mit sich bringt, sind den wenigsten bewusst.
Kennst du den Text des Laternenlieds? „Dort oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir“, heißt es da. 1nd wie wir leuchten! So sehr, dass wir dem Sternenlicht mit Leichtigkeit Konkurrenz machen. Es waren zuallererst die Sterngucker und Hobbyastronom:innen, die beklagten, dass sie immer weiter von den Städten wegfahren mussten, um einen guten Blick auf den Nachthimmel zu haben. Das gesamte Leben auf unserem Planeten wird vom Rhythmus von Tag und Nacht getaktet – vielmehr wurde. Bis dann vor 150 Jahren mit der Erfindung der Glühbirne auch die Nacht zum Tag gemacht werden konnte. Seither steigt mit dem stetig wachsenden Übermaß an künstlichem Licht – pro Jahr weltweit um alarmierende sechs Prozent! – auch das Wissen um die Schattenseiten ständigen Lichts.
Martina Pahr
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