Stephan Meier, 43, Bewusstseins-Lehrer. Nach einem einschneidenden Gesundheitsverlust erfuhr er, ausgelöst durch das Lesen im Morphischen Feld, eine Heilung seiner persönlichen Begrenzungen und eine Erweiterung seiner Wahrnehmung.
Seit 2013 begleitet er Menschen in seinen Seminaren zum Bewusstseins-Feld.
Welchen Beruf haben Sie ursprünglich gelernt?
Diplom-Wirtschaftsingenieur
In welchem Aufgabenbereich sind Sie derzeit tätig?
Bewusstseins-Lehrer, WorkshopLeiter „Lesen im BewusstseinsFeld“
Wer oder was möchten Sie sein?
Ich möchte jemand sein, der die unendliche Intelligenz des Lebens akzeptiert und alles so annehmen kann, wie es das Leben – aus seinem oft im Verborgenen liegenden Plan – bringt.
Sind Sie Vegetarier? Flexitarier? Veganer?
Ich höre auf mein Gefühl und meinen Körper. Oft esse ich vegetarisch, regelmäßig rein vegan und ab und zu tierische Produkte, die so achtsam wie möglich produziert wurden.
Welche drei menschlichen bzw. spirituellen Werte sind Ihnen wichtig?
Selbstreflektion – man sollte in der Lage sein zu erkennen, welche Eigenverantwortung man für Situationen hat – und Ehrlichkeit bezüglich meiner eigenen Schattenan - teile.
Respekt – jeden so sein lassen zu können, wie er gerade ist.
Liebe – die wiederkehrende innere Ausrichtung auf Frieden, Wohlwollen und Verbindung.
Was ist für Sie Glück?
In Wahrheit gibt es Glück für mich nicht, da es – meiner Auffassung nach – Zufall suggeriert. Für mich hat alles, was geschieht, eine dahinter liegende Ursache, einen tieferen Grund. Wenn mir etwas Angenehmes widerfährt, genieße ich es. Wenn mir etwas Unangenehmes widerfährt, versuche ich es zu genießen, denn es gibt immer etwas Besonderes darin zu lernen.
Was wäre für Sie das größte Unglück?
Um nicht eine ähnliche Antwort wie bei der Frage zuvor zu geben, beschränke ich mich hier für einen Moment ausschließlich auf die menschliche Ebene. Und hier wäre das größte Unglück für mich ein Verlust eines Familienmitgliedes.
Was bereitet Ihnen ggfs. Sorgen in Bezug auf die Erde oder die Menschheit?
Direkte Sorgen habe ich keine, da ich weiß, dass die Dinge bestimmten Gesetzmäßigkeiten entlang geschehen und dass alles, was gerade auf der Erde stattfindet, genau so sein muss, damit die Menschheit erwachen kann. Weder die Erde noch die Menschheit sind Opfer in diesem Spiel. Wir haben lange Zeit unsere eigenen inneren Begrenzungen im Außen gespiegelt bekommen und jetzt erheben wir uns allmählich und wachsen zurück in unser wahres Selbst und unsere natürliche Kraft.
Sind Sie karitativ, ehrenamtlich oder selbstlos engagiert? Wenn ja, wie, wo?
Als Familienvater mit selbständiger Tätigkeit bleibt aktuell kaum Zeit neben der Familie und der Arbeit. Ich bemühe mich, in meiner Arbeit so selbstlos wie möglich zu sein.
Wann haben Sie angefangen, sich für Spiritualität zu interessieren?
2010 aufgrund der aus dem Nichts auftretenden starken Schmerzen in meinen Beinen.
Meditieren Sie? Wie? Seit wann?
Seit 2011 bin ich anfangs regelmäßig und mittlerweile konstant mit dem BewusstseinsFeld verbunden. Ich lasse immer mehr mein gesamtes Leben eine Meditation sein. Ich nutze Momente der Stille und des Nichtstuns, wann immer dies in mir auftaucht.
Was bedeutet „Gott“ für Sie?
Gott ist für mich allgegenwärtig. Gleichzeitig ist es für mich ein Versuch des Verstandes, das zu beschreiben, was in Wahrheit so groß und unendlich ist, dass es unbeschreibbar, ja sogar undenkbar ist. Als Mensch fühle ich Gott, oder besser ausgedrückt, das Göttliche. Das, was es wirklich ist, lässt sich allerding nicht benennen und auch nicht vorstellen.
Wie möchten Sie sterben?
Ein echtes Sterben gibt es meines Erachtens nicht. Das, was ich wirklich bin, kann nicht sterben. Irgendwann werde ich wahrscheinlich diesen Körper hier verlassen und bis dahin versuche ich, so viele Anhaftungen wie möglich zu lösen. Der Übergang zum Geistigen könnte dann theoretisch auch ganz angenehm und reibungslos verlaufen.
Was ist dann?
Ich fühle, dass es einen Übergang in eine geistige Welt gibt. Das Bewusstsein ist dann nicht mehr an einen Ort (den Körper) gebunden und wird quasi überall sein. Der Verstand kann es sich nicht vorstellen, aber das Gefühl sagt mir, dass die Probleme, Begrenzungen und Einengungen dann abfallen.
Haben Sie Schwächen und falls ja, wie würden Sie diese formulieren?
Es transformiert sich viel in mir und auch durch meine Unterstützung bei anderen. Das kostet regelmäßig viel Energie. Es gibt Momente, da bin ich etwas müde und kann auch mal gereizt reagieren, weil mir gerade etwas Energie fehlt. – Ich bemühe mich immer wieder, sanft zu sein und mein Herz zu öffnen. Wenn es mal nicht klappt, ist das etwas, dass sich noch verbessern darf.
Was ist Ihre Strategie dagegen?
So sanft und liebevoll wie möglich sein. Wenn es mal nicht klappt: im besten Fall die Szenerie verlassen oder auch im Nachgang um Verzeihung bitten.
Was machen Sie in Ihren „Mußestunden“?
Nichts. Sein. Die Verbindung genießen.
Welche Vision haben Sie für die nächsten zehn Jahre?
Ich lebe im Jetzt und kümmere mich lieber darum, als um die Zukunft. Es wird jedoch für alle immer lebendiger, das fühle ich. Erst kommt die Herausforderung, dann kommt das Leben. Erst wird es schwieriger, dann leichter.
Was sind für Sie die wichtigsten Projekte in diesem Jahr?
Mein wichtigstes Projekt bin immer ich selbst, da ich mich am direktesten beeinflussen kann. Wenn ich innerlich aufgeräumt, liebevoll und kraftvoll bin, dann haben alle in meinem Umfeld etwas davon. Vernachlässige ich mich und knicke energetisch ein, spüren das meine Familie, meine Nachbarn, meine Klienten und wer sonst noch so auf mich trifft.
Ich bemühe mich, mich um mich zu kümmern, damit ich für andere die bestmögliche Version meiner selbst sein kann.
Information & Inspiration
das-bewusstseinsfeld.de





