Der italienische Erfinder und Unternehmer Federico Faggin gehörte zu den treibenden Kräften im US-amerikanischen Silicon Valley, bis er sich eines Tages plötzlich jenseits des normalen Wachzustands vorfand. Danach war nichts mehr, wie es einmal war.
Hätte sein Leben den üblichen Lauf genommen, wäre Federico Faggin heute gewiss einer der Protagonisten der Künstlichen Intelligenz. Der italienische Physiker hat den Ein-Chip-Mikroprozessor erfunden, der die moderne Computertechnologie überhaupt erst möglich gemacht hat. Auch der Touchscreen geht auf sein Konto. Und bereits früh, vor allen anderen, arbeitete der Italiener an neuronalen Netzwerken, die heute die Basis von Künstlicher Intelligenz sind. Viele halten ihn für einen der bedeutendsten Erfinder unserer Zeit. Bill Gates soll gesagt haben, dass das Silicon Valley ein einfaches Tal mit Blumenwiesen geblieben wäre, wenn nicht Federico Faggin dort gearbeitet hätte.
Marc Zollinger





